Beiträge von Petra

    Nachdem wir gesättigt waren, hatten wir immer noch viel Zeit, die wir überbrücken mussten. So machten wir zunächst einen Rundgang durch den Ort.

    Auch Powell River liegt ziemlich isoliert. Um vom Festland dorthin zu kommen, muss man immer mindestens 2 verschiedene Fähren nehmen, oder man fliegt von Vancouver Island dorthin. Die landebahn in Powell River ist nur etwas über 1 km lang.

    Nach 261 Kilometern haben wir es geschafft und sind gut in Ucluelet angekommen. Unsere Unterkunft ist toll. Hier werden wir uns selber verpflegen, denn wir haben auch eine Küchenzeile. Kanada ist ein sehr teures Reiseland! Vorhin waren wir noch schnell einkaufen und jetzt lassen wir den Abend ausklingen.

    Wir befinden uns im Bärenland, In unserer Unterkunft liegt ein Hinweis, es gibt zur Zeit ungewöhnlich viele Bären und Wölfe hier. Das ist ja was für mich...

    On the road again, wir fahren an die Westküste nach Ucluelet. Eben haben wir einen Schwarzbären gesehen, der über die Straße lief. Wie gut, dass wir im Auto saßen. Ich glaube, er hatte mehr Angst als ich. Zum Fotografieren hat es nicht gereicht, war gerade mit dem Navi beschäftigt. :ffffluestern

    Das Internet funktioniert nicht durchgehend. Wir machen gerade eine Kaffeepause in Coombs. Noch 134 km bis zum Ziel. Dort bleiben wir 3 Nächte.

    Die Überfahrt nach Saltery Bay dauerte nur 50 Minuten.. Von dort fuhren wir wir nach Powell River zur nächsten Faähre. Für die 30 km brauchten wir etwas mehr als 30 Minuten und sahen noch die 11:50 - Fähre, die gerade ablegte.

    Nun hatten wir jede Menge Zeit, denn die nächste Fähre fuhr erst um 17:30. Das war eigentlich zuviel Zeit, denn auch hier in Powell River gibt es nicht viel, was man unternehmen kann. So suchten wir uns ein Restaurant, denn wir waren nun wirklich hungrig.

    Earls Cove - Saltery Bay - Powell River - Comox - Campbell River

    Wir hatten einen langen Reisetag vor, denn wir mussten mit zwei Fähren fahren. Das kleine Problem war, die erste Fähre konnten wir nicht buchen und es gab nur eine Handvoll Fährverbindungen für die zweite Überfahrt. Daher hatten wir auch im Vorfelde die Überfahrt für 17:30h fest gebucht. (Kosten 20 CAD zusätzlich nur für die Buchung)

    Die Fahrtstrecken zwischendurch hielten sich im Rahmen, wir dachten, dass man sich unterwegs noch so einiges anschauen könnte, aber auch das war ein Trugschluss. Es gab einfach nichts zu schauen.

    Wir fuhren also zeitig von Sechelt los, Frühstücken wollten wir unterwegs, aber auch das klappte nicht so richtig. Da es unterwegs nichts groß zu sehen gab, kamen wir sehr früh nach rund 60 km am Earls Cove an. Alles war menschenleer und das Café war NICHT geöffnet. }a

    Als ich dann das Schild von den Schwarzbären sah, die hier auch manchmal rumliefen, habe ich mich lieber in Friedrichs Nähe aufgehalten. {a

    Nach und nach wurde es voller und pünktlich fuhren wir dann los.


    Ein verregneter Tag in Sechelt

    Als wir am nächsten Tag aus dem Fenster schaute, regnete es und es sollte den ganzen Tag so bleiben mit kurzen Regenunterbrechungen.

    Wir befinden uns nun an der Sunshine Coast. Hier kommt man nur per Flugzeug oder mit der Fähre. Entsprechend abgeschieden und wenig bewohnt ist diese Gegend.

    Wiki schreibt: Sechelt leitet seinen Namen von den Sechelt oder Shishalh ab, einem Stamm der Salish-Sprachgruppe, der auf der östlichen Seite der Strait of Georgia ansässig ist. Sie gehören, wie die Pentlatch und die Comox der Gruppe der nördlichen Küsten-Salish an.

    Nach einem "lazy" Vormittag fuhren wir zur Touristeninformation und holten uns ein paar Ideen. Leider war das ansässige Museum ausgerechnet heute wegen Arbeiten geschlossen. Wir hätten uns gerne noch weiter über die Shishalh (First Nation) informiert, die sich selber verwalten.

    Die Fährfahrt dauerte nicht sehr lange und auch die anschließende Autofahrt nach Sechelt ging flott voran. Da uns der Hunger plagte und der Checkin erst ab 15 Uhr möglich war, gab es erst einmal eine große Pizza, die wir uns geteilt haben.

    Untergebracht sind wir etwas außerhalb von Sechelt im "The Oceanside". Wir bekamen ein schönes großes Zimmer mit Balkon, allerdings ohne Fahrstuhl, so dass wir unser Gepäck die Treppenraufschleppen mussten.. Friedrich war geschafft und legte sich aufs Ohr. Ich drehte eine kleine Runde und setzte mich auf eine Bank mit Blick aufs Meer.

    Viel mehr unternahmen wir nicht.

    Viele Grüße
    Petra

    Rund eine Stunde sind wir gefahren, tja wir dachten, hier könnten wir frühstücken, aber das Restaurant öffnet erst morgen wieder. :question

    Diese Fähre von Earls Cove nach Saltery Bay kann man nicht vorbuchen, first come - first serve, daher haben wir genügend Zeit eingeplant. Um 10:35 geht die nächste los.

    Ich habe jetzt auch mein Satellitenabo aktiviert. Nun kann man auch die Reise wieder hier live verfolgen:

    https://share.garmin.com/PetrasReisen

    Im Prinzip mussten wir eigentlich nur die 99 fahren, wir schafften es allerdings in North-Vancouver nach der Überquerung der Lions-Gate Bridge den Marine Drive entlang der Küste zu nehmen. Sicherlich die schönere Strecke, nur gab es später keine Möglichkeit auf die 99 zu wechseln. So mussten wir auch hier einen kleinen Umweg fahren, um zum Fähranleger Horseshoe Bay zu kommen.

    Aber wir hatten wieder Glück, die große Auto-Warteschlange galt nicht unserer Fährverbindung nach Langdale, sondern die meisten wollten nach Nanaimo auf Vancouver Island. So war unsere Sorge umsonst, dass wir keinen Platz bekommen könnten. Wir hatten Poleposition und kamen sogar als erste auf die Fähre.

    Die Fährtickets haben wir auch über den Canusa-Veranstalter gebucht, allerdings als offene Tickets. Nur zwei wichtige Strecken haben wir mit festen Zeiten gebucht.

    Während ich auf der Fähre in die Ferne aufs Wasser schaute, wehte der Wind meine Brille aufs Deck, die sich komischerweise AUF meinem Kopf befand. Dieser Teil durfte nicht betreten werden, aber ein Motorradfahrer hatte die zündende Idee, er nahm einen langen Wischmop und lehnte sich weit über die Brüstung und schaffte es tatsächlich die Brille wieder "an Land" zu holen.

    Mit dem Auto von Vancouver nach Sechelt am 28.7.2024

    Die Nacht war kurz, zu kurz, denn wir wollten um 10 Uhr unser bestelltes Auto am Flughafen abholen. Wir nahmen wieder die Canada Line zum Flughafen und wieder gab es ein Problem mit unseren neuen Kreditkarten. Mal funktioniert das kontaktlose Bezahlen, mal nicht, nur die PIN wird nicht angenommen. Egal, ob mit Friedrichs oder meine Karte. Mittlerweile haben wir das geklärt, unser Bankbetreuer hat umgehend auf meine Anfrage geantwortet. Ich habe heute mit PIN Geld vom ATM abheben können. Wir haben natürlich auch noch Karten einer anderen Bank dabei, so dass wir abgesichert sind. Es ist halt nur nervig gewesen.

    Wir bekamen einen fast neuen Mazda (mit Parkhilfe!, Automatik aber ohne GPS). Da fing das nächste "Drama" an, denn mein Glocalme wollte einfach nicht funktionieren. Toll, wenn man sich darauf verlassen hat. 8| Aber ich hatte noch meinen Garmin mit und ich habe mir für diese Reise aktuelle Karten gekauft, so konnte ich zumindest sehen, wie wir fahren müssen. :thumbup:

    Da wir auch durch Vancouver fahren mussten, haben wir uns doch ein paar Mal verfahren, aber wir fanden immer wieder den richtigen Weg. Mittlerweile habe ich das Problem mit dem Glocalme auch gelöst, ich musste ein Reset durchführen, da ich ja das Handy gewechselt hatte. Auch der Service der Kartenfirma war super, sie haben mir umgehend diesen Tipp geschrieben.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!