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  1. Forum von petra-kaiser.de
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Digitale Fotografie - Bildbearbeitung, ein Workshop am Steinhuder Meer

  • Petra
  • 19. November 2010 um 19:53
  • Petra
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    petra.kaiser.35
    • 19. November 2010 um 19:53
    • #1

    Für morgen habe ich ein Seminar gebucht und zwar:
    Digitale Fotografie - Bildbearbeitung

    Es ist zwar ein Anfängerseminar, aber ich habe immer das Gefühl, dass ich meine Bilder noch nicht optimal aufbereite. Und da kommt mir dieser Kurs gelegen. Durchgeführt wird er wieder von Diplom-Designerin Dagmar Growe-Lodzig und Fotograf Reinhard Lodzig.

    Sicherlich wird einiges dabei sein, was ich kenne und schon lange mache, aber ich denke, es gibt noch genügend Tipps, die ich mitnehmen kann.

    Der Kurs ist zweigeteilt, zunächst geht es um die Grundlagen, wie welches Dateiformat, welche Kamaraeinstellung sollen gemacht werden, warum muss ein Monitor kalibriert werden, Farbprofil, Farbmanagement, IPTC-NAA-Standard, Exif-Datein

    Der zweite Teil beschäftigt sich mit der RAW-Konvertierung, Bildoptimierung mit Photoshop, Erstellung einer eigenen Bildunterschrift als Urhebervermerk

    Morgen Abend kann ich dann mehr darüber berichten.
    Viele Grüße
    Petra

    PS. Veranstalter ist im Übrigen der Naturpark Steinhuder Meer.

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  • Maxi
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    • 19. November 2010 um 23:24
    • #2

    Oh, das klingt aber gefährlich.
    Ich glaube der würde bei mir auch nix nützen - ich verstünde nur Bahnhof. :cconfused

    Aber dir wünsch ich viel Freude und viele neue Erkenntnisse. >""§

  • Manuela
    Alter Hase
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    • 20. November 2010 um 08:33
    • #3

    Na dann wünsche ich Dir ganz viel Spaß!

    Mit welchem Programm wurde denn gearbeitet?

    Unser Reisebüro: Schiffs-Feeling

    Meine privaten Websites: Sheridanes World (Reiseberichte) & Camping mit Hunden (Camper-Berichte).

    Am Ende wird alles gut. Und wenn nicht alles gut wird, dann ist das nicht das Ende. :)

  • Erhard
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    • 20. November 2010 um 11:48
    • #4

    Das klingt interessant.
    Wenn ich mal mehr Zeit habe, möchte ich unbedingt auch so etwas machen.

    Ich wünsche Dir viel Spass dabei, das wird bestimmt gut.

    Viele liebe Gruesse

    Erhard

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  • Petra
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    petra.kaiser.35
    • 20. November 2010 um 22:57
    • #5

    Ja, ich kann sagen, es hat sich gelohnt. Ich habe viel gelernt und mitgenommen.
    Hoffentlich kann ich jetzt auch alles so umsetzen. Vieles ist mir nun verständlicher geworden, obwohl es auch sehr trockener Stoff war.
    Und es gibt schon Abläufe bei der Bildoptimierung, die man unbedingt einhalten sollte.
    Viele Grüße
    Petra

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  • Maxi
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    • 20. November 2010 um 23:30
    • #6

    Du bist also wieder gut gelandet und nun wird der Kopf schwirren. >""§
    Als schlaf mal ne Nacht drüber, Morgen ist dann alles intus und du wirst von Tag zu Tag perfekter beim Fotografieren.

  • Erhard
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    • 21. November 2010 um 11:15
    • #7

    Bin schon gespannt.
    Kann es sein, dass Du an den Truck-Bildern von Jupp schon was gemacht hast? :ttwisted

    ;D

    Viele liebe Gruesse

    Erhard

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  • Petra
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    petra.kaiser.35
    • 21. November 2010 um 12:54
    • #8

    Na ja, ein wenig Bildoptimierung ist ja erlaubt und wie man weiß (oder unbedingt wissen sollte), verliert ein Bild mit jeder Speicherung und Verkleinerung, es sei denn, es ist im TIFF-Format oder im Raw-Format bearbeitet worden, dabei gehen keinerlei Bildinformationen verloren.

    Eine erlaubte Bildoptimierung ist zum Beispiel, wenn störende Flecken entfernt werden. (Schmutzflecken z. B. damit sind aber keine störende Teile oder Personen gemeint ;)

    Leider hat Jupp auf seiner Kamera ein paar Sensorflecken, die bei dem blauen Hintergrund verstärkt zu sehen sind. Diese habe ich entfernt. ;D Ansonsten nur noch verkleinert und nur ganz wenig nachgeschärft, damit die Brillianz des Bildes erhöht wird.

    Wichtig ist die Bilder erst ganz zum Schluss zu schärfen, nach der Verkleinerung, also als letzten Schritt.

    Ansonsten waren die Bilder von Jupp sehr gut aufgenommen und das sind natürlich die besten Vorlagen. :mrgreen

    Unscharfe Bilder wird man kaum scharf bekommen, aber man kann doch an vielen Bildern einiges optimieren.

    Was ich mitgenommen habe ist, dass man 1. die richtigen Voreinstellungen in der Kamera haben sollte. Macht man "nur" .jpg Aufnahmen, so sollte man immer die höchste Auflösung nehmen.

    Besser ist es jedoch, wenn man in RAW fotografiert, denn dann kann man kleine Fehler ausbessern, wenn zum Beispiel die Kontraste nicht so richtig stimmen oder man eine Über- bzw. Unterbelichtung hat. In JPG ist das nicht mehr verlustfrei zu machen.

    Generell sollte ein Bild immer so aufgenommen werden, dass man möglichst wenig hinterher optimieren muss.
    An verschiedenen Beispielen haben wir nicht so gelungene Bilder optimiert, dabei fiel natürlich das Ergebnis einer optimierten RAW-Datei viel besser aus, als dasselbe "bearbeitete" Bild, welches nur in JPEG aufgenommen wurde. Klar kann man JPEG-Fotos auch bearbeiten, aber nur in geringem Umfang.

    Um natürlich das best-mögliche Ergebnis zu erzielen, sollte man sich das Foto auf einem großen Monitor (Kalibrierung ist Pflicht!) anschauen, denn je kleiner der Monitor, je besser sieht das Foto aus. (da alles verdichtet wurde) :mrgreen

    Dass man sich ein Bild immer in 100% anschaut, ist klar, gelle? Denn sonst erkennt man ja nicht die Unschärfen, die Ränder, die Überbelichtungen, die Störungen etc. :wweinen

    Dann bearbeitet man die Tonwertkurve, evtl die Farben und zum Schluss wird es verkleinert (für das Web mit 72 DPI und die gewünschte Größe) und als letzten Akt, kommt dann die minimale Schärfung, lieber zu wenig als zu viel!

    Dann habe ich noch viel über die Farbräume Adobe RGB und sRGB erfahren, wann man im 16 BIT-Modus die Bilder bearbeitet und wann im normalen 8 Bit-Modus, den die meisten Drucker nur verarbeiten können...

    Aber alles hier aufzuführen, das würde einfach zu weit führen. :ppeace

    Zumindest kann ich solch eine Einführung in das Thema empfehlen. Auch wenn man vieles schon macht, eine Struktur in das Wissen zu bringen, das lohnt sich immer.

    Viele Grüße
    Petra

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  • Petra
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    • 21. November 2010 um 13:04
    • #9
    Zitat von Sheridane


    Mit welchem Programm wurde denn gearbeitet?

    Ach so, das hatte ich ganz vergessen.
    Die beiden Fotografen haben auch Kameras von Canon und so ging es um das Canon-eigene Bildbearbeitungsprogramm Digital Photo Professional (DPP). Mit diesem Programm wurden die RAW-Dateien erst entwickelt und dann mit Adobe Photoshop weiterbearbeitet. Ähnlich ist es auch mit Photoshop Elements und oder Lightroom.

    Wobei man diese Schritte, die für eine Bildoptimierung nötig sind, natürlich auch mit jedem "guten" Programm machen kann, aber nicht jedes Programm ist so vielfältig...

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  • Maxi
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    • 21. November 2010 um 16:33
    • #10

    Ich habe auch bei blauem Himmel so nen Fleck im Bild - wie krieg ich den am Besten weg?
    Muß ich die Kamera einschicken? Hier geht das ja nirgenst und wie lang kann sowas dauern?
    Meine Bekannte hatte sowas auch mal und hats 2 mal eingeschickt. War nicht ganz billig, hat lange gedauert und ist noch immer da.
    Darum bin ich so unschlüssig. :cconfused

  • Petra
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    • 21. November 2010 um 16:52
    • #11

    Maxi, klar, man kann auch eine Sensorreinigung selber machen, aber es ist immer riskant. Ich mache es nicht selber. Bei uns kostet die Reinigung um die 50 Euro und wenn ich einen Termin habe, dann dauert es einen Tag. Dafür muss ich aber nach Hannover fahren, morgens abgeben und am Abend wieder mitnehmen. Bisher habe ich es aber erst einmal gemacht und zwar mit der 350D.
    Man kann natürlich auch die Sensorflecken wegstempeln mit einem Bildbearbeitungsprogramm. Bei Jupps Bildern ging das ganz gut.
    Viele Grüße
    Petra

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  • Erhard
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    • 22. November 2010 um 18:16
    • #12

    Hallo Petra,
    das hört sich alles sehr gut an, auch wenn man verschiedenes schon weiss oder automatisch so macht. Hintergrundwissen schadet aber nie.
    Mit dem kalibrierten Monitor ist das so eine Sache, so lange sie noch so teuer sind. :wweinen
    Ob es bei Jupp sich um Sensorflecken handelt oder nur ein Schmutz vorne auf der Linse ist kann ich nicht sagen, solange ich nicht weiss welche Kamera er hat. Ich glaube, dass die Sensorflecken nur bei Spiegelreflexkameras auftauchen, wo Schmutz rein kann. Ich weiss es aber nicht genau.
    Dieser Kurs war sicher ein Erlebnis.

    Viele liebe Gruesse

    Erhard

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    • 22. November 2010 um 20:10
    • #13

    Erhard, so lange man nichts für die Verlage und zum Druck weggibt, ist es auch alles nicht so tragisch. Und bis ich dahin komme, ist es noch ein kleiner (oder großer) Schritt. Ich werde mir aber für meinen Bildschirm das "gönnen". Es kommt ja bald Weihnachten und Geburtstag habe ich auch wieder... ;D

    Da ich jetzt ernsthaft mit RAW-Dateien arbeiten will, möchte ich die optimalen Farben haben. Das Problem an der Geschichte ist ja, wenn ich ein Bild optimiere und mein Bildschirm nicht kalibriert ist und ich gebe diese Datei in den Druck, dann kommt ja oft das böse Erwachen, dass man mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist. Das liest und hört man ja besonders oft bei den Fotobüchern. Schuld an dieser Misere ist dann der eigene Bildschirm, der die Farben ganz anders darstellt als zum Bildspiel die kalibrierten in einem Labor.

    Es gibt ja ein DQ-TOOL-Referenzbild des Verbandes der Photoindustrie. Das kann man sich herunterladen und im Labor entwickeln lassen. (Es hilft ja nicht, wenn man es online anschaut) Nach diesem Bild kann man dann versuchen, den Bildschirm optimal auf das Labor einzustellen. Das kostet nicht allzuviel und es hilft ganz sicher.

    Das werde ich mir auch mal anschaffen... So wie ich gehört habe, gibt es dies auch im Foto-Fachgeschäft gleich zu kaufen.

    Viele Grüße
    Petra

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