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Wilde Hunde auf dem Jakobsweg - was tun?!?

  • Petra
  • 16. Mai 2017 um 13:56
  • Petra
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    • 16. Mai 2017 um 13:56
    • #1

    Ich hätte gerne mal ein paar Ratschläge, wie ich mich am besten in Situationen verhalten soll, wenn ich auf "unartige" Hunde treffen sollte.

    Meine Angst ist nicht gar so groß, aber wenn ein Hund zähnefletchend auch mich zukommt, dann wird mir schon mulmig.

    Was macht man am besten in solchen Situationen? Ich weiß, man sollte den Hund einfach nicht beachten und langsam den Rückzug antreten, vor allerm ihm nicht in die Augen schauen. Was hilft sonst? So tun als nehme man einen Stein zur Hand? Mit dem Stock wedeln? Leckerlis in der Tasche haben? Eine schrille Trillerpfeife (die ich auch für andere Gegebenheiten mitnehme) benutzen?

    Wäre mal dankbar für ein paar beruhigende Tipps von den Hunde-Experten.

    Viele Grüße
    Petra

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  • Maxi
    Mittlerer Forendino
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    • 16. Mai 2017 um 14:54
    • #2

    Ich bin keine Expertin aber ein Geschädigte. Und ich wüßte absolut nichts wo ich mich falsch verhalten hätte, denn der Hund sah mich gar nicht. Er rannte so lang gegen das Tor bis es aufsprang, hinter uns her und fiel mich von hinten an. Ich traue seitdem keinem mehr und hab jedes Mal Angst wenn ich einen fremden Hund alleine sehe.
    Trillerpfeife find ich aber gut, vielleicht eilt dann wenigstens jemand zu Hilfe.

  • angelika
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    • 16. Mai 2017 um 22:04
    • #3

    Ich kann nur wiedergeben, was ein Bekannter, der täglich joggt, dazu meint:

    Nachdem er zweimal gebissen wurde, obwohl er auch die Ratschläge (kein Augenkontakt etc.) befolgt hatte, ist er nur noch mit Pfefferspray unterwegs.

    (Kampfhundezüchter nutzen einen Hochfrequenzton, der von Menschen nicht gehört werden kann, Hunden aber Schmerzen zufügt.)

    Leckerli ist eine nette Idee, wie beim Rattenfänger von Hameln würden Dir Hundescharen folgen ::iironie

  • Petra
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    petra.kaiser.35
    • 16. Mai 2017 um 22:56
    • #4

    Pfefferspray (bzw. besser Tierabwehrspray) ist immer so eine Sache, denn der Wind muss gut stehen und das Spray wirkt auch nicht adhoc. Na ja, für mich kommt es nicht in Frage, denn das darf nicht mit ins Flugzeug. Ich habe so ein "Dazer", das Gerät arbeitet mit Ultraschall, vielleicht nehme ich es auch mit.

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  • SeeStern
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    • 17. Mai 2017 um 08:26
    • #5

    Wilde Hunde , denen ich begegnete auf meinen Wanderungen ,
    waren suchend , anhänglich und nicht angriffslustig.

    Hunde ,die zu einem Grundstück gehören , aber dann doch frei rumlaufen , sind mir auch nicht geheuer.
    Ihnen den Rücken zu zeigen ohne Ihnen zu zeigen , dass man sie wahrgenommen hat , geht evtl. schief .
    Daher wanderte ich manchmal kurz rückwärts ::***
    und funkelte nicht böse und angriffslustig :ppeace

    Einmal editiert, zuletzt von SeeStern (17. Mai 2017 um 08:28)

  • Online
    Beate-Maria
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    • 17. Mai 2017 um 09:24
    • #6

    Pfefferspray halte ich für Blödsinn.
    Einmal falsche Windrichtung und du freust dich selbst darüber ;)

    Du kennst die Straßenhunde in Indien -schlimmer wird es nirgends.
    Im Normalfall sind sie auch friedlich, eher froh, wenn man ihnen nichts will.

    Aber klar, es gibt Ausnahmen.
    Ich würde mir einen langen Wanderstock suchen, mehr für das eigene Sicherheitsempfinden. Aber nicht damit rumwedeln, das wirkt als Bedrohung
    Ansonsten auf keinen Fall Angst zeigen und/oder wegrennen, das weckt den Jagdinstinkt.
    Erstmal nicht beachten, kommt er trotzdem ( aggressiv) hinterher, dann stehen bleiben und ihn in forschen Ton " anmachen".

    http://www.t-online.de/leben/id_17167…richtig-ab.html

  • Petra
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    • 17. Mai 2017 um 10:55
    • #7

    SeeStern, da hast Du immer Glück gehabt. Wir haben in Griechenland schon ab und zu andere Situationen gehabt, da war Gott sei Dank Friedrich dabei.

    Es ist klar, wenn ich als Eindringling in die Gebiete der Hunde eindringe, dann kann halt so etwas passieren.
    Beate, ja, ich habe ja meinen Stock ohnehin mit. Vielleicht passiert ja auch gar nichts, wollte mich einfach nur mal mit dem Thema beschäftigen, bzw. das Thema beschäftigt mich schon. Vor allem, wenn man immer wieder mal was Aktuelles vom Jakobsweg hört. :question

    Ach, es wird schon alles gut gehen. ~^^

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  • SeeStern
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    • 17. Mai 2017 um 14:33
    • #8
    Zitat von Petra


    ... da war Gott sei Dank Friedrich dabei.
    ...

    Was hat Friedrich denn in diesen Situationen gemacht ?


    :ppeace ... JA- es wird schon alles gut gehen. ~^^

  • Petra
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    • 17. Mai 2017 um 16:41
    • #9

    Eine Horde Hütehunde hatte uns umzingelt und die Situation war sehr schwierig. Wir haben Steine aufgehoben und diese in die Richtung der Hunde geschmissen (natürlich nicht die Hunde getroffen) Jenni hat sich geweigert. Dann haben wir uns auf die Mopeds geschwungen und sind von dem Hügel, wo die kleine Kirche stand hinunter ins Dorf gefahren. Friedrich hat sich noch mit einem Knüppel bewaffnet. Die Hunde sind zähnefletschend hinter uns hergelaufen und haben irgendwann aufgegeben. Das war nicht lustig. :mmad

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  • Anja R.
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    • 17. Mai 2017 um 18:28
    • #10

    Also den Hund angehen, mit einem Stock rumwedeln oder sonstwie bedrohen halte ich für falsch.

    Wichtig ist, den Rücken durchzudrücken und mit dem Oberkörper ein paar Grad vorbeugen. Kommen Sie Dir zur nahe nimmst Du die Hand hoch wie auf so einem Stopp-Schild und rufst auch Stopp. Die Sprache ist egal, die achten auf Deine Körperhaltung. Damit signalisiert Du, dass Du der Chef bist.
    Danach drehste Dich wieder in die Laufrichtung und gehst mit hoch erhobenem Haupt im normalen Tempo weiter. Notfalls wiederholst Du den Vorgang.

    Ich habe auf den 350km Jakobsweg nur 1x ein Hunderudel getroffen, die waren anhänglich, haben mich aber komplett in Ruhe gelassen. Sie sind mir nur ca. 5km gefolgt, bevor es Ihnen zu heiß wurde.

    Tierische Grüße von Anja

  • Petra
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    • 17. Mai 2017 um 18:38
    • #11

    Danke Euch für die Tipps. Ich denke auch, dass ich nur liebe und anhängliche Hunde treffen werde. ;D

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