Beiträge von Petra

    Wir hatten es nun nicht weit zurück nach Agia Marina, ein paar Kurven runter und dann waren wir schon wieder da. Hier habe ich noch die Karte von dieser Tour:

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    Die Wege hoch zur Kapelle waren nicht die besten, wir nahmen daher genau denselben Weg (das wollte ich, um keine weiteren Überraschungen zu erleben), so wusste ich genau, was mich erwartete. Die Straßenbeschaffenheit ist nämlich hier auf der Insel nicht immer gut, vor allem, wenn man etwas abseits der gängigen Routen fährt.

    Erst fuhren wir wieder nach Souvala zurück und dann nahmen wir den Weg zum Aphaia-Tempel. Ursprünglich hatten wir eine andere Route vor, aber dann wären wir doch in den Abend hineingekommen und bei Dunkelheit wollen wir nicht unbedingt unterwegs sein.

    Über den Aphaia-Tempel habe ich früher schon einiges erzählt:

    Die Sage erzählt, dass Aphaia vor ihrem Verehrer Minos weggelief und ins Meer sprang. In Ägina ging sie an Land und wurde im Wäldchen unsichtbar (Aphaia = unsichtbar). Sie versteckte sich in einer Höhle, die sich auf dem nordöstlichen Gelände dieser Anlage befand. In dieser Höhle wurden viele Terrakotta-Figuren gefunden, die aus der mykenischen Periode stammten.

    Wir haben den Tempel schon mehrere Male besichtigt, dieses Mal wollten wir nur die schöne Sicht genießen und einen weiteren Cache suchen, der dort oben irgendwo versteckt war.

    Auf dem Weg zum Tempel, fuhr ein Bus vor uns und oh Schreck, es stiegen immer mehr Menschen raus, aber der Busfahrer war clever, er hielt genau vor dem Eingang zum Tempel an und blockierte somit die ganze Straße und wir mussten warten, bis alle den Bus verlassen hatten. :Kopffass:

    Wir stellen die Mopeds ab und tatsächlich der kleine Parkplatz war auch voll. Egal, wir gingen eh einen anderen Weg, nämlich hinter den abgezäunten Tempelbezirk, liefen durch einen kleinen Pinienwald und hatten wieder einen schönen ungetrübten Blick.

    Den Cache fanden wir auch. :ppeace

    Auch für diese Reise hatte ich mir schon zu Hause ein paar Geocaches rausgesucht. Es gibt sogar ein paar auf Ägina. :thump:

    Zu unserer großen Überraschung gab es tatsächlich noch Stellen, die wir in den 30 Jahren, die wir hier schon herkommen, noch nicht kennen.

    So führte uns der Weg zu der kleinen weißen Kirche St Nikolaos, die auf einem Hügel liegt. Auch von hier hatten wir eine schöne Sicht. Wir brauchten etwas länger, ehe wir das Versteck gefunden haben, aber wir hatten ja Zeit. :ppfeifen

    Mopedfahren verlernt man nicht. ^^{h In diesem Jahr bin ich noch nicht oft gefahren. Wir hatten nur eine kleine Runde geplant. Als erstes wollten wir nach Souvala fahren. Friedrich wählte die Strecke. Zunächst fuhren wir an den kleinen Klöstern von Paleochora vorbei. (Bild 1)

    Etwas später hatten wir eine richtig weite Sicht. Wir konnten das Festland gut sehen, einfach traumhaft. Ich habe in diesem Jahr nur meine kleine Fuji mitgenommen, mit 23 mm kann man das nicht so einfangen, dafür waren wir zu weit weg.

    In Souvala machten wir einen kleinen Spaziergang und entschieden uns, hier eine Mittagspause einzulegen mit einem Chriatiki und Saganaki. Danach waren wir pappsatt!Vom Haus bekamen wir dann die Nachspeise spendiert.

    Wir sind wieder zurück und hatten einen tollen Tag. Wir haben einmal die Insel umrundet , 3 Caches gesucht und 2 gefunden, in Perdika die dicken Yachten bewundert und uns mit unseren Freunden dort zum Essen getroffen.

    Das Wetter war Klasse, nur Sonnenschein, das Thermometer zeigte 24 Grad an, aber wir haben teilweise ganz schön geschwitzt.

    Jetzt sitzen wir bei Panos und erholen uns bei den üblichen Getränken, dazu gibt es ein paar Vitamine.

    Bevor wir mit den Mopeds losfuhren, drehten wir erst eine kleine Runde durch Agia Marina. Wir wollten schauen, welche Geschäfte und Restaurants geöffnet haben - leider erschreckend wenige. Es ist halt keine Saison mehr.


    Am Hafen von Agia Marina angekommen staunten wir nicht schlecht. Der Hafen wird ausgebaut!

    Hier am Hafen aßen wir auch gerne in dem Lokal, man saß draußen mit Blick auf das Wasser, jetzt stehen keine Tische draußen und man sieht nur die Kieselsteine.

    Nun geht es zum Hotel, wir packen unsere Sachen zusammen und los geht es.

    Fortsetzung folgt!

    Wir schliefen richtig gut in "unserem" Hotel. Morgens schien schon die Sonne in unser Zimmer, das Wasser war heiß und wir freuten uns auf das Frühstück bei Panos. Er hatte den Abend gesagt, dass er ab 8 Uhr da ist. So früh wollten wir allerdings noch nicht bei ihm sein.

    Wir bestellten bei ihm das, was wir immer essen, 2 Spiegeleier mit Tomaten, Brot Butter und Marmelade für mich, Friedrich bekam noch Bohnen dazu, dann einen Tee und einen Cappuccino, das ist doch ein richtig üppiges Frühstück, mehr brauchen wir nicht :) Auf der Tischdecke ist die Insel Ägina mit den wichtigsten Straßen und Orten abgebildet. So ganz stimmt das allerdings nicht :ppfeifen

    Es war schon morgens sehr warm, so dass wir einen Schattenplatz draußen suchten.

    Nektarios war auch schon da und wir übernahmen die Roller und schlossen die Mietverträge ab. Alles musste schließlich seine Richtigkeit haben.

    Letztes Bild: Friedrich - Nektarios - Panos

    Mit dem Bus X96 fuhren wir nach Piräus. Leider eine elendige Fahrt. Seitdem der Flughafen so weit draußen liegt, muss man mit einer Fahrtzeit von anderthalb Stunden rechnen, wenn man wie wir heute in der Rushhour unterwegs ist.

    Wir hatten Zeit, denn die 16:50 Fähre war nicht zu schaffen und die letzte Fähre fuhr um 18 Uhr nach Ägina. So hatten wir in Piräus eine Stunde Zeit und konnten in Ruhe die Tickets kaufen und Friedrich holte sich ein erstes Mythos.

    Ich wollte eine Kleinigkeit essen, allerdings gab es nur was mit Fleisch: vegetarian? sorry we don´t have. Das kenne ich ja, egal, dann tut es auch ein Schoko-Croissant.

    Als wir da so saßen und auf die Fähre warteten, kamen zwei Mädels mit ihren Koffern an. Die hatten wir schon im Bus gesehen. Leider sind sie bis zur Endstation gefahren und waren jetzt ziemlich geschafft, aber die Fähren nach Hydra und Poros stand noch da (Bild 3), denn auch diese fuhr erst um 18 Uhr ab.

    Wir nahmen den Flying Dolphin nach Ägina (Bild 5), Fahrtzeit 40 Minuten und es war leer auf der Fähre. Nicht mal 20 Personen fuhren mit, über 140 passen rein.

    Dann waren wir da, wie schön :)

    Busse fahren um diese Zeit natürlich nicht mehr nach Agia Marina, daher nahmen wir ein Taxi und nach rund 20 Minuten oder so waren wir am anderen Ende der Insel.

    Panos freute sich riesig, als er uns sah, wir natürlich auch. Er hatte für uns die Unterkunft besorgt. Wie immer in den letzten Jahren haben wir bei Barbara ein Zimmer bekommen und das, obwohl das Hotel eigentlich schon geschlossen ist.

    Auch der Mopedverleih hat schon zu. Kein Problem, Panos hat dort privat angerufen und ab morgen bekommen wir 2 Roller. Genau das lieben wir an dieser Insel.

    Natürlich hätten wir in ein anderes Hotel gehen können, aber das wollten wir nicht. Wir sind auch gerne treu und bleiben bei denjenigen, die wir kennen und mögen.

    Unser erster Abend war schon mal sehr schön und jetzt sage ich gute Nacht!

    Viele Grüße
    Petra

    Ich habe den Thread gesperrt, Kommentare dürfen hier geschrieben werden :)

    Hallo aus Ägina :love:

    letztes Jahr konnten/durften wir nicht, dieses Jahr wollten wir unbedingt noch einmal hin. So haben wir uns relativ kurzfristig überlegt, hier hinzureisen.. Siet 1991 kommen wir regelmäßig (= jedes Jahr einma) hierher, somit ist es fast unsere zweite Heimat. Hier fühlen wir uns wohl und haben vom ersten Tag Urlaub. :exxclaim

    Von hannover sind wir mit der Wittlich nach München geflogen und von dort mit einer etwas größeren Maschine nach Athen. Die Route war sehr ungewöhnlich, denn wir flogen über Thessaloniki und sahen in der Ferne den Berg Athos.

    Die Flüge waren voll, wir hatten Glück und unser Mittelsitz blieb leer. Die Kontrollen waren überall recht lax, egal, wir waren geimpft, trugen brav unsere FFP2-Masken.

    Auf diesem Flug gab es nichts zu essen, man hätte wohl kaufen können, aber wir haben unser Proviant mitgenommen, da wir es vorher wussten. So ändern sich die Zeiten. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo man gehegt und gepflegt wurde und sich um Essen und Trinken keine Sorgen machen musste. Da konnte man allerdings auch nicht für 99 Cent (beispielhaft) in der Weltgeschichte herumfliegen.

    Wir gönnten uns eine kleine Flasche Wein (überden Preis schweige ich) und läuteten den Urlaub ein. :pprost

    Die Koffer waren da, dieses Mal haben wir unsere großen Helme mitgenommen, denn wir wollen ja wieder ein wenig mit den Mopeds rumdüsen. Daher haben wir die Koffer aufgegeben, denn alles nur im Handgepäck mit schleppen, das geht auch nicht.

    Hallo in die Runde,

    der Herbstbericht 2021 aus Rumänien ist online:

    Quelle und weiterlesen: Herbstbericht 2021

    Viele Grüße

    Petra

    Wow, was für eine Wohnung! Klasse, die merke ich mir. Ich bin ja erstaunt über die Menschenmassen auf der Karlsbrücke. Viel mehr gab es auch bei uns vor 2 Jahren nicht.

    Prag ist einfach toll. Viel Spaß und danke für die ersten Bilder!

    Viele Grüße
    Petra

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