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Nah- und Makrofotografie - ein Workshop auf Nabu - Gut Sunder

    • Reisebericht
  • Petra
  • 22. August 2010 um 20:28
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    Petra
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    petra.kaiser.35
    • 22. August 2010 um 20:28
    • #1

    Wirklich traumhaft gelegen ist das Gelände der Naturschutzakademie inmitten von Wäldern, Teichen, Seen, Mooren und Wiesen in der Nähe von Winsen an der Aller.
    Wer nicht ortskundig ist, der kann schon mal den Waldweg zum Gut Sunder verfehlen und dann wird es schwierig. Aber dennoch haben es alle Teilnehmer von diesem Workshop geschafft, fast pünktlich zum Start am 20.8. einzutreffen.

    Schon einige Male war ich auf einem Workshop, der von dem Ehepaar Dagmar Growe-Lodzig und Reinhard Lodzig (Naturfotografie) durchgeführt wurde und ich weiß, dass es nicht der letzte war.

    Bild 1: Blick auf das Hotel
    Bild 2: Gebäude mit Küche, Esssaal und Seminarräumen
    Bild 3: Scheune mit Nistkästen für Fledermäuse
    Bild 4: Scheune im Gelände

    Bilder

    • Gut_Sunder_August_2010_08.JPG
      • 145,76 kB
      • 600 × 400
    • Gut_Sunder_August_2010_10.JPG
      • 166,13 kB
      • 600 × 400
    • Gut_Sunder_August_2010_11.JPG
      • 153,3 kB
      • 600 × 400
    • Gut_Sunder_August_2010_05.JPG
      • 115,08 kB
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    petra.kaiser.35
    • 22. August 2010 um 20:36
    • #2

    Tiere in der Natur zu fotografieren, ist nicht immer einfach. Wenn sie dann auch noch hin und herspringen, fliegen oder auch hüpfen, so braucht man manchmal ganz schön viel Geduld, muss morgens ganz früh auf der Matte stehen und darf sich auch nicht scheuen, sich mal lang ins feuchte Gras zu legen. 8)

    Hier die ersten vier Bilder:
    1. Bild Frosch (klar...)
    2. Bild ein Parasol (wie gut, dass wir schon mal drüber gesprochen haben...)
    3. Bild eine Heuschrecke
    4. Bild ein männlicher Zitronenfalter ( die weibl sind nämlich weiß)

    Bild drei und vier sind Ausschnitte, ansonsten wurde bei allen Bildern nichts bearbeitet, nur verkleinert.

    Da es hier noch weitergeht, habe ich diesen Thread vorübergehend gesperrt. Kommentare dürft Ihr dann gerne [url=http://www.petra-kaiser.de/smf/index.php/topic,2512.0.html]hier[/url] hinterlassen. >""§

    Bilder

    • Frosch.jpg
      • 111,18 kB
      • 600 × 400
    • Pilz.jpg
      • 109,62 kB
      • 600 × 400
    • Heuschrecke.jpg
      • 113,68 kB
      • 600 × 400
    • Zitronenfalter.jpg
      • 86,32 kB
      • 600 × 400

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    Einmal editiert, zuletzt von Petra (22. August 2010 um 22:52)

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    • 23. August 2010 um 11:52
    • #3

    Natürlich werden nicht alle Bilder was, der Ausschuss ist immer hoch. Mit jedem Workshop steigen natürlich auch die Ansprüche an einem selber.
    Die folgenden Bilder kann man höchstens für eine Dokumentation nutzen. Na gut, ich hätte die Raupen nie gefunden, wenn nicht der Biologe - auch ein Teilnehmer unter uns - sie gefunden hätte. Dann war die Lage jedoch so, dass man eigentlich hätte knietief im Wasser stehen und auch noch einen Abhang im stachiligen Gebüsch hätte hinunterrutschen müssen.

    Daher habe ich mich mit diesen Bildern begnügt. ;D Beim 2. und 3. Bild dachte ich das obere Ende wäre der Kopf, falsch geadacht und somit auch falsche Schärfe aufgelegt. Bei der Bildbesprechung erfuhr ich, dass der Kopf unten ist, wie man natrlich an den Markierungen sieht. Hinten am Ende ist ein Dorn, der aber keine Bedeutung hat.

    Die fressende Heuschrecke ist ganz einfach mit einer falschen Blende aufgenommen, so dass der Hintergrund vom eigentlichen Objekt ablenkt. Stimmt, das finde ich auch!

    Bild 1: die Raupe eines Abendpfauenauges
    Bild 2 und 3: die Raupe vom Mittleren Weinschwärmers
    Bild 4: eine fressende Heuschrecke

    Bilder

    • Abendpfauenuge.jpg
      • 135,61 kB
      • 400 × 600
    • Mittlerer_Weinschwaermer_01.jpg
      • 126,48 kB
      • 400 × 600
    • Mittlerer_Weinschwaermer_02.jpg
      • 164,47 kB
      • 400 × 600
    • Heuschrecke.jpg
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    • 23. August 2010 um 11:58
    • #4

    Bild 1: zeigt die Blüte einer seltenen Pflanze, leider habe ich den Namen vergessen.
    Bild 2: ein Grashüpfer mit Tautropfen
    Bild 3 und 4: ein Käfer, deren Namen ich auch nicht weiß.

    Auch beim vierten Bild hätte ich mehr mit der Schärfe/Blende rausholen müssen, was mir aber noch nicht so richtig gelungen ist. ::)

    Bilder

    • Bluete.jpg
      • 106,54 kB
      • 600 × 400
    • Grashuepfer_01.jpg
      • 121,19 kB
      • 400 × 600
    • Kaefer_01.jpg
      • 70,91 kB
      • 600 × 400
    • Kaefer_03.jpg
      • 143,27 kB
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    • 23. August 2010 um 12:03
    • #5

    Mit den Libellen hatte ich nicht so viel Glück, es waren früh morgens kaum welche da (da lassen sie sich noch gut fotografieren) und später musste man schon viel Glück haben, eine zu erwischen, wenn sie sich mal irgendwohin setzte. Dann brauchte man nur noch die richtige Belichtung, Blende, Zeit, ISO-Zahl eingestellt und das richtige Objektiv auf dem Stativ zu haben und schon hat man das perfekte Bild. ;)

    Bilder

    • Gebaenderte_Prachtlibelle.jpg
      • 122,13 kB
      • 600 × 400
    • Libelle.jpg
      • 86,51 kB
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    • Libelle_03.jpg
      • 140,06 kB
      • 400 × 600
    • Tandemflug.jpg
      • 145,43 kB
      • 600 × 400

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    • 23. August 2010 um 12:08
    • #6

    Was noch unbedingt erforderlich ist, das ist ein Stativ, aus der Hand zu fotografieren, das ist schier unmöglich und natürlich am besten noch mit einer Spiegelvorauslösung und externen Kabelauslöser, wenn man eine Spiegelreflexkamera hat. Man kommt nämlich ganz schnell in lange Belichtungszeiten und da löst der Spiegel Vibrationen aus, die sich als Unschärfe darstellen.

    Die Bilder 2-4 zeigen die Paarung von zwei Raubfliegen. Das soll man auch nicht so häufig in der Natur sehen können.

    Bild 1: eine Schnecke
    Bilder 2-4: Begattungsakt von Raubfliegen

    Bilder

    • Schnecke.jpg
      • 147,14 kB
      • 400 × 600
    • Raubfliege_01.jpg
      • 109,94 kB
      • 400 × 600
    • Raubfliege_02.jpg
      • 131,41 kB
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    • Raubfliege_03.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von Petra (23. August 2010 um 12:24)

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    • 23. August 2010 um 12:30
    • #7

    Das erste Bild zeigt ein Tandemflug von Libellen. Das Männchen hält das Weibchen nach der Paarung weiter fest und sie fliegen gemeinsam zur Eiablage. Ansonsten könnte es passieren, dass sich die weibliche Libelle gleich mit einer anderen paart und dann findet eine Überlagerung der Spermien statt. Es ist relativ kompliziert. Hier ist das gut erklärt, finde ich.

    Auf den letzten drei Bilder sind Wespenspinnen abgebildet. Sie sind relativ groß und eigentlich auch sehr fotogen. Nur habe ich eine kleine Spinnenallergie. Wenn ich eine Spinne sehe, dann bekomme ich schon die Krise. Daher habe ich mich auch zunächst geweigert, Spinnen zu fotografieren. Mit der Zeit habe ich mir jedoch gedacht, das kanns nicht sein, also habe ich auch die Wespenspinnen fotografiert.

    Auf dem ersten Bild vertilgt die Spinne genüsslich eine Heuschrecke...
    Auf dem zweiten Bild bewacht die weibliche Wespsnspinne ihren Kokon, indem sie ihre Eier abgelegt hat. Man nennt diesen Kokon auch Tabaksbeutel.

    Auf Bild drei seht ihr die typische Zeichnung des Netzes einer Wespenspinne mit den Zacken.

    Bilder

    • Tandemflug.jpg
      • 145,43 kB
      • 600 × 400
    • Wespenspinne_01.jpg
      • 87,21 kB
      • 400 × 600
    • Wespenspinne_02.jpg
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    • Wespenspinne_03.jpg
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    • 23. August 2010 um 13:20
    • #8

    Ja, das waren meine schönsten Bilder. Ich finde, die Ausbeute ist gut, auch wenn ich ungefähr 800 Bilder in den Papierkorb geschmissen habe.

    Ich habe wirklich viel gelernt und es war ein toller Kurs mit nur netten Teilnehmern! Und das Schönste ist, ich habe ja einen Doppelkurs gebucht, daher bin ich Ende der Woche wieder dort. :,.) Der Eisvogel ist zwar nicht da, aber ich weiß schon jetzt, was ich alles noch fotografieren möchte.
    Zum Schluss noch vier Bilder vom Gut Sunder, ein Gruppenbild kommt noch später! So und nun öffne ich auch diesen Thread wieder, damit Ihr Eure Kommentare hier hinterlassen könnt. :mrgreen

    Viele Grüße
    Petra

    Bilder

    • Gut_Sunder_August_2010_01.JPG
      • 121,69 kB
      • 600 × 400
    • Gut_Sunder_August_2010_03.jpg
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    • Gut_Sunder_August_2010_06.JPG
      • 178,71 kB
      • 600 × 400
    • Gut_Sunder_August_2010_09.JPG
      • 176,08 kB
      • 600 × 400

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  • Claudi
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    • 23. August 2010 um 13:25
    • #9

    Supertolle Bilder {q

    Die rote Libelle auf dem Getreidehalm find ich auch toll - mein Favorit aber der Frosch und der Zitronenfalter ~^^

    Aber lange Belichtungszeiten? Die Tierchen bewegen sich doch?

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    • 23. August 2010 um 13:30
    • #10

    Danke Claudia, nein morgen ganz früh stehen/hängen oder sitzen sie noch relativ steif auf einem Blatt/Halm. Erst wenn es wärmer wird, dann erwachen sie auch zum Leben.
    Sobald es windig ist, kann man das Ablichten von kleinen Tieren allerdings vergessen. Wenn die Halme sich hin und her bewegen, klappt nichts mehr. Manch einer hatte ein Blattfeststeller mit, damit kannst Du das Blatt fixieren. Was es nicht alles gibt.
    Meist hast Du im Gras oder Schilf nicht unbedingt die optimale Lichtquelle, so dass Du entweder die ISO-Zahl hoch oder die Belichlichtungszeit runtersetzen musst.

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  • Claudi
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    • 23. August 2010 um 14:08
    • #11
    Zitat

    Erst wenn es wärmer wird, dann erwachen sie auch zum Leben.

    Wie bei mir.... {a

    Blattfeststeller - Sachen gibt's, hab ich noch nie gehört.... ;D

    Mit wieviel ISO warst du denn da so unterwegs? Leider sind ja in den kleinen Bildchen die EXIF-Infos weg ..... :rolleyes

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    • 23. August 2010 um 14:25
    • #12

    Ich versuche möglichst mit ISO 100 ISO (z. Beispiel Frosch) zu fotografieren, das hat aber oft nicht gereicht. Der Zitronenfalter wie die meisten anderen Bilder auch, sind mit ISO 200 aufgenommen. Nur bei ganz wenigen Bilder habe ich ISO 400 eingestellt.

    Als Objektiv hatte ich meist das Canon Macro Lens EF 100 mm 1:2,8 USM und manchmal das Canon EF 2,8/70-200 mm L IS USM, manchmal sogar mit Extender (1,4) benutzt.

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  • Erhard
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    • 23. August 2010 um 16:20
    • #13

    Hallo Petra,
    Klasse Bilder!

    Wie weit warst Du mit dem Objektiv vom Motiv entfernt? So Ungefähr?
    Und gleich noch eine Frage:
    Was nimmst du von dem Kurs an Wissen mit?
    Vielleicht hast Du so 3 oder 4 Punkte, die Du für wichtig hältst und vorher nicht wusstest.

    Viele liebe Gruesse

    Erhard

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    • 23. August 2010 um 17:28
    • #14

    Danke Erhard, zu Deinen Fragen versuche ich mal zu antworten:

    Die Entfernung zum Objekt der Begierde betrug oft 0,31 m, das ist die kürzeste Entfernung, die mein Macro-Okjektiv zulässt. Das heißt jedoch, man nähert sich ganz langsam dem Objekt. Nicht immer kann man sofort so nahe rangehen, denn oft ist das Tier dann durch die Bewegung weg. Die Heuschrecken, Grashüpfer und Libellen lassen sich dann ganz einfach in die Tiefe fallen.

    Nicht jedes Objekt eignet sich zum Fotografieren. Der Hintergrund oder die Freistellung ist ganz wichtig.

    Man sollte immer eine kleine Nagelschere mit sich führen, dann kann man kleine störende Gräser wegschneiden.

    Unbedingt erforderlich ist ein Stativ und da die Tiere nicht immer in 1,8 zu finden sind, sollte das Stativ auch umbaufähig sein. Ich konnte die Mittelsäule herausnehmen, mir fehlte dazu nur ein Schraubenzieher.

    Ein Bild sollte möglichst so "komponiert" werden, dass man es nicht hinterher beschneiden muss.

    Die Spiegelvorauslösung ist ein wichtiger Punkt, wenn man in Bereiche von 1/125 und weniger kommt.

    Man braucht viel Geduld und sollte sich immer nur auf ein Objekt konzentrieren. Irgendwann ist der Moment da, wo man sagt, das ist das Bild, das ich haben möchte.

    Zunächst immer ein Probefoto machen und nachschauen, ob die Belichtung, etc richtig eingestellt ist.

    Tiere niemals von oben fotografieren, besser Auge in Auge. Das bedeutet, dass man sich nicht scheuen darf, oft auf dem Boden zu liegen.

    Bequem ist dann, wenn man einen Live-View-Modus hat, oder einen Winkelsucher.

    Was ich auch noch gelernt habe, ist warum man besser in RAW fotografiert, wie man die Bilder entwickelt, welche Programme sich dafür gut eignen. Es wurden auch Beispielfotos entwickelt und an Hand von diesem Foto die verschiedenen Möglichkeiten, die man hat, ausprobiert. Weiterhin wurde erklärt, in welchen Datei-Formaten man die Bilder am besten abspeichert. JPEG komprimiert ja leider die Dateien sehr stark.

    Ein Monitor sollte kalibriert sein, denn sonst erlebt man manchmal sein "blaues" Wunder, wenn man die Fotos ausdruckt, oder die Bilder an einem anderen Bildschirm anschaut Da hat man an seinem eigenen Bildschirm alles optimiert , es sieht wunderschön aus, nur wenn man es ausdruckt, sieht alles ganz anders aus.
    Das liegt daran, dass jeder Bildschirm und jeder Drucker ein eigenes Farbmanagement hat, das natürlich variert. Wenn man mal in ein Geschäft geht, wo Fernsehgeräte ausgestellt sind, da kann man das gut beobachten. Fast jeder Bildschirm hat dasselbe Bild aber andere Farben.
    Daher sollte man seinen Monitor kalibrieren auch als etwas ambitionierter Hobbyfotograf.

    Gestern habe ich zum ersten Mal meine ersten Bilder in RAW + JPG aufgenommen und werde mich daran versuchen.

    Was ich noch mitgenommen habe, ist, dass die Wahl des Objektives hauptsächlich die Qualität der Bilder bestimmt. Eine super Kamera mit einem Objektiv und begrenzter Auflösung, kann natürlich nicht so gute Bilder machen.

    So, jetzt ist mir der letzte Punkt wieder eingefallen. Ein Stück Alufolie kann Wunder bewirken und Licht umlenken oder den Lichteinfall mildern.

    Zu guter Letzt, die Programmfunktion in den Kameras ist schon gut, aber besser ist es, selber zu entscheiden, welch Iso-Zahl, Blende und Zeit man haben möchte. ;) Manchmal konnte man auch nur manuell einstellen, weil der Autofocus es nicht geschafft hat. Und zweimal habe ich meinen Polfilter vermisst, den ich hätte einsetzen müssen, um die Spiegelungen auf dem "lackierten" Käfer zu minimieren.

    Viele Grüße
    Petra

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    Einmal editiert, zuletzt von Petra (23. August 2010 um 17:42)

  • Heike
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    • 23. August 2010 um 22:13
    • #15

    Tolle Bilder! Das ist zwar ein Bereich, der mich fotografisch nicht so interessiert, aber das Ergebnis ist echt super und Deine Ausführungen sehr interessant. Leider hat niemand hier in Makroobjektiv.... damit stellt sich dann auch nicht die Frage der Nachahmung. In unserem Haushalt gibt es eher Objektive, die weit entfernte fliegende Objekte aufnehmen {a und bei denen kommt es nicht darauf an, dass man dicht herankommt, das ist eher nachteiligt {a

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Erhard
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    • 24. August 2010 um 15:42
    • #16

    Hallo Petra,
    Danke für Deinen ausführlichen Bericht.

    Die Bilder sind wirklich toll geworden.
    Auf die Idee mit der Nagelschere wäre ich nicht gekommen. Oft ist es ja ein einzelner Halm, der stört.

    Was ich nicht verstehe, was ist die Spiegelvorauslösung wenn man in Bereiche von unter 1/125 kommt?

    Das die Bilder besser werden, wenn man von Auge zu Auge fotografiert, habe ich schon bei Kinderfotos gesehen. Dran denken muss man halt.:-)

    Mit RAW Bilder habe ich noch gar nichts gemacht. Reizen würde es mich schon. Mal schaun, der Winter ist lang.

    Thema Monitor, das haben wir doch schon mal mit HaPe diskutiert.

    http://www.vivien-und-erhard.de/forum/index.php?action=posts&fid=50&tid=4523&site=1

    Da bin ich auch noch am überlegen, aber momentan stört mich noch der Preis.
    Eine Frage wäre noch, wenn ich einen kalibrierten Monitor benutze, aber 99% der User hat keinen kalibrierten Monitor, dann sieht jeder das Bild trotzdem anders.....

    Mit der Alufolie ist sicher ein guter Trick und bringt wahrscheinlich sehr viel.

    Was mir bei Deinem Bericht wieder aufgefallen ist: ein gutes Bild braucht Zeit und Übung.
    ;)

    Viele liebe Gruesse

    Erhard

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    • 24. August 2010 um 16:24
    • #17
    Zitat von Erhard


    Was ich nicht verstehe, was ist die Spiegelvorauslösung wenn man in Bereiche von unter 1/125 kommt?

    Hallo Erhard!

    Wenn Du am Fotoapparat "abdrückst", in diesem Moment klappt der Spiegel weg und die Linse öffnet sich. Dieses Wegklappen des Spiegels (natürlich gibt es das nur bei den Spiegelreflexkameras) erzeugt mehr oder weniger Verwacklungsunschärfe, die es gilt auszuschließen. Daher wird der Spiegel vor der Auslösung schon weggeklappt (also man schaut durch, focussiert und drückt ab, Spiegel wird weggeklappt) und beim zweiten Durchdrücken wird das Bild geschossen. Das lässt sich ganz einfach im Menü einstellen. Der einzige Nachteil ist, wenn Du den Spiegel durch das erste Auslösen hochklappst, bleibt der Monitor dunkel.

    Ich habe es reichlich oft benutzt. Auch bei Nachtaufnahmen sehr hilfreich. Bei Langzeitbelichtungen brauchst Du es aber nicht.

    Die Diskussion über den Monitor schaue ich mir gleich mal an. Na ja, ich brauche ja auch noch einen neuen Computer, weil meiner nicht mehr ausreicht. :rolleyes Daher spare ich schon kräftig.
    Viele Grüße
    Petra

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