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Die Altkleider-Lüge - Das große Geschäft mit den Kleiderspenden aus Deutschland

  • Petra
  • 4. Dezember 2011 um 21:01
  • Petra
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    • 4. Dezember 2011 um 21:01
    • #1

    Eben las ich einen Artikel in der Zeit vom 3. November 2011. (Das Kilo für 1,20 Dollar) Es geht um das große Geschäft mit den Kleiderspenden aus Deutschland.

    Wer glaubt, dass Kleiderspenden Gutes tun, der irrt, denn damit wird ein großes Geschäft betrieben und es macht auch noch die Wirtschaft in Afrika kaputt, wo diese gespendeten Kleider dann auf den Markt kommen, natürlich nicht als Spende, sondern gegen Geld.

    So ist der Tenor dieser Reportage von Michael Höft. Gleich um 21:15 h deutsche Zeit läuft eine Reportage im NDR:
    Die Alt-Kleiderlüge

    Wenn das so stimmt, dann werde ich den Rat befolgen und nur noch zerschnittene Kleidung in die Rote-Kreuz-Säcke geben, denn dann müssen sie recycelt werden und können nicht in Afrika verkauft werden.

    Viele Grüße
    Petra

    Meine Reiseberichte im Web - meine Reisen um die Welt -
    meine Motorradtouren - meine Videos bei YouTube

    Einmal editiert, zuletzt von Petra (4. Dezember 2011 um 21:04)

  • Silke
    Kluge Eule
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    • 4. Dezember 2011 um 21:19
    • #2

    Ja, das ist wohl leider so, die Thematik kenne ich.
    U.a. war ich mal in Nairobi auf einem riesigen Altkleidermarkt, weil wir warme Jacken brauchten. Was ich da fand war eine Jacke mit dem Label eines Bekleidungsgeschäfts in München, für ein paar DM (damals noch) zu haben.

    Aber es sind nicht nur die Kleider, mit denen die lokalen Märkte kaputt gemacht werden - das gleiche geschieht z.B. auch mit Hühnerfleisch aus der EU, das in Afrika günstiger angeboten wird als lokale Produkte, einfach unglaublich. Hat dann zusätzlich auch noch eine "ganz tolle" Klimabilanz, dieser überflüssige Export ... - oh nein, was sag ich da: Natürlich ganz und gar nicht überflüssig, irgendwer verdient sich ja schliesslich ne goldene Nase dran ... :-\

    Was wäre wohl los, das würde umgekehrt so geschehen? ::)

    VG,

    Silke

    Fernweh & Reisen - Unsere Reiseberichte

    ----------------------------------------------------

    NEU:

    Patagonien 2026: https://silke-und-max.de/Patagonien_Reisebericht.htm

    Einmal editiert, zuletzt von Silke (4. Dezember 2011 um 21:34)

  • Heike
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    • 4. Dezember 2011 um 21:31
    • #3

    Das kann man ja beliebig erweitern, z.B. auf Elektroartikel, Autos etc. In Ghana hatten wir manches Mal das Gefühl, wie begegnern unseren eigenen Sachen wieder . Ich gebe zum Roten Kreuz nur die wirklich schrottigen Sachen, und zerschneiden ist da auch noch eine gute Idee. Alles andere gebe ich in die Wilhelmsburger Kleiderkammer - Wilhelmsburg ist ein Stadtteil von HH und die KLeiderkammer gibt die Sachen direkt an Leute ab, die es brauchen

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • SeeStern
    Alter Hase
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    • 4. Dezember 2011 um 21:40
    • #4

    Dass die AltkleiderSpenden von den Containern kommerziell genutzt werden und die Kämpfe ,
    wer aufstellen darf und wo Container aufgestellt werden dürfen ist manchmal in der TagesPresse möglich zu verfolgen . :question

    Vor 2 Jahren war ich in Helmstedt bei der Firma Spangenberg - dort kommen zB Kleiderspenden ,
    die mehr dem caritativen Zweck dienen zusammen-
    diese werden von Kirchengemeinden gesammelt und dort in Helmstedt sortiert.

    und man kann sich auf einer anderen Seite auch informieren über den "Dachverband FairWertung"
    http://www.fairwertung.de/...

    Hier in Hannover gibt es Läden , wo man gute alte Kleidung
    im Kreislauf lassen kann und damit evtl. auch hilft :
    Oxfam Laden & faires, soziales Kaufhaus - beide in der Innenstadt.

    Einmal editiert, zuletzt von SeeStern (5. Dezember 2011 um 10:57)

  • Heike
    Mittlerer Forendino
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    • 4. Dezember 2011 um 22:57
    • #5

    In HH wird so etwas vom roten Kreuz vertrieben... da habe ich auch schon schöne Sachen gekauft, aber man weiß eben nicht, ob die eigenen Spenden dann auch dort landen oder eben nicht doch verkauft werden, wenn man es an das rote Kreuz gibt. Aber solche Läden finde ich gut

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

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  • Lizzy
    Junger Hüpfer
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    http://theblende78.de.tl/Home.htm
    • 5. Dezember 2011 um 00:41
    • #6

    Ich bringe Altkleider auch nie in diese komischen Container, weil man schon so oft gehört oder gelesen hat, dass die Kleidung nur geschreddert wird (für Autoreifen & co).

    hier sammelt auch Spangenberg oder ich gebe es direkt bei uns in der Kirchengemeinde ab ODER (und das nur, wenn die Kleidung noch gut erhalten ist) versteigere ich sie per Ebay.

    Lizzy

    Leben bedeutet nicht zu warten bis der Sturm vorbei ist. Leben bedeutet zu lernen auch im Regen zu tanzen.

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