Schilddrüsenerkrankungen - Hashimoto thyreoiditis

  • Hallo Maxi,


    die Werte sind super!


    Petra, ja das solltest du mal tun... vor allem wenn sowas in der Familie liegt.
    Das ist sehr gerne erblich, ganz oft haben es Mutter und Kind.


    Und so Knoten verschwinden in der Regel auch nicht einfach so von alleine, die haben meist eine Ursache, wobei es auch Knoten gibt, die keine Bedeutung haben.
    Man muss ja auch unterscheiden, welche Art von Knoten und eine OP ist ja auch nicht immer zwingend nötig.

  • Das stimmt Nici, ich weiß nur, dass man mir damals im KH gesagt hat, dass sie eine bestimmte Größe überschritten haben und somit sollte man das mal genauer untersuchen. Und nun bin ich guter Dinge und lasse es mal machen...
    Im Prinzip habe ich ja keine Symptome, die auf eine Schilddrüsen unter- oder überfunktion hinweisen.
    Aber schön, dass wir hier einen Thread aufgemacht haben!
    Viele Grüße
    Petra

  • Ja, schön das wir drüber gesprochen haben ;D


    Es muss ja auch keine Beschwerden machen, der Körper kann vieles erstmal ausgleichen... und es können ja auch Knoten ohne Auswirkungen sein.
    Aber gucken BEVOR Symptome auftauchen, ist immer besser... Augen zu und durch ~^^

  • Petra, es ist gut wenn Du wegen den Knoten noch mal zum Arzt gehst. Sie müssen nichts zu bedeuten haben, sollten aber kontrolliert werden.
    Meine SD-OP war übrigens ein Klacks. Nach 2 Tagen konnte ich nach Hause und nach 2 Wochen wieder arbeiten gehen.


    Die Knie-Arthroskopie, die ich ein Jahr später hatte, hat mir viel mehr zu schaffen gemacht.


    Maxi, super Deine Werte, mach weiter so !!!!!!!!!
    Jeder spürt sein "Leid" halt am ehesten. Du bist mit Deinem Krebs und Zucker gebeutelt genug, ich bin froh, dass ich nur ein paar Probleme wegen der SD habe. Na ja so ein klein bißchen Probleme kommen noch dazu, aber nicht lohneneswert, dass ich darüber rede.
    Ich persönlich bin glücklich und zufrieden, dass ich nichts Ernstes habe und gesund bin.

  • So, jetzt hab ich mich hier erstmal durchgelesen.


    Habe ja gerade am Telefon erfahren, daß Laura Hashimoto hat.


    Auf NAchfrage was das sei und wie sich das auswirkt habe ich nicht wirklich viel erfahren.
    Klar, daß es eine Autoimmunkrankheit ist, daß es aber mit den Tabletten dann gut sei und eben nur alle 3 Monate kontrolliert werden solle, daß man es im Blick hätte...


    Ich wußte nur im Hinterkopf, daß ich schon anderes gehört hatte - klar, da hab ich bei euch reingelesen, es mir aber nicht so gemerkt...


    Ihr Gewichtsproblem hätte damit nichts zu tun - das wage ich jetzt auch mal dezent zu bezweifeln :cconfused
    Und ihre Konzentrationsstörungen früher....?
    Warum sagt sie überhaupt nichts darüber?


    Außerdem haben wir bereits 2 Blutuntersuchungen machen lassen, wegen ihrer Bauchwehgeschichte.
    NAch der ersten ist ein Wert schon aufgefallen, sie hat aber nur Jodtabletten bekommen, sie hätte Jodmangel.
    Erst jetzt, nachdem das Abnehmcamp bestimmte Werte gefordert hat und deshalb nochmals abgenommen werden mußte, fiel dieser Ärztin ( Gemeinschaftspraxie) der Wert auf und sie hat wohl einen bestimmten Wert nachgefordert.


    Ich weiß nicht so recht, ob ich mich darüber ärgern soll ( sie hätte ja schon seit 3 Monaten behandelt werden können), oder ob ich einfach nur froh sein soll, daß es zumindest jetzt rausgekommen ist!


    Also ihr lieben Betroffenen : ich bin für alle Ratschläge und Erfahrungen offen.


    Ein bißchen hab ich Sorge, da sie ja nur noch die erste Woche Einnahme hier ist, danach ist sie 3 Wochen weg und soll die Tabletten dort ja auch nehmen.
    Kann sie Probleme nach der Einnahme bekommen? ( schlecht sein, oder sonst irgend was?)

  • Ich denke, Du solltest Dich nicht ärgern, sondern froh sein, dass sie endlich drauf gekommen sind. Bei Krankheiten die nicht so häufig sind dauert es leider manchmal länger, bis die richtige Diagnose steht - das ist ärgerlich, aber letztendlich nur entscheidend, dass Ihr jetzt wißt was los ist und was man machen kann

  • Hallo Beate,


    ja, sei froh über die Diagnose!
    Eine Kollegin mit Zöliakie hat strenge Diät gehalten und vor ca. 10 Jahren die Hashi-Diagnose dazu bekommen.
    Seitdem geht es ihr wesentlich und konstant besser!

  • Hallo Beate, wenn Laura in der ersten Woche der Einnahme der Tabletten noch zu Hause ist, bekommst Du ja mit ob sie die gut verträgt. Ich glaube nicht, dass sie dadurch Probleme haben wird.


    Was nimmt sie?


    Es ist halt wichtig, dass sie die Tabletten regelmäßig nimmt und das immer zur selben Tageszeit.
    Ich muss z. B. meine SD Tablette morgens eine halbe Stunde vor dem Frühstück, aber 8 Stunden nach der letzten Mahlzeit nehmen. Deshalb stelle ich mir den Wecker früh genug, damit ich den Zeitrahmen einhalten kann.

  • Oh Mann, da hast du auch was vor dir Beate bis man da über alles Bescheid weis. Beim Lesen kriegt man ja schon Angst.
    Kann das auch wieder weggehen oder hat man diese Krankheit immer?

  • Angela,


    ich weiß noch nicht, was sie bekommt, die Ärztin schickt mir das Rezept dann zu
    Allerdings hat sie das mit der 1/2 Std. erwähnt, wir müssen den morgendlichen Ablauf dann auch umstellen.
    Von 8 Std. zwischen den Mahlzeiten hat sie nichts gesagt, aber das müsste ja zu machen sein.


    Du meinst also, daß eine Woche ausreicht, um festzustellen, wie man es verträgt?



    Maxi,


    die Ärztin meinte, es könnte sich auch wieder einspielen - ich hab keine Ahnung, ob das stimmt.
    Bin diesbezüglich ja auch noch völliger Frischling ;)

  • Beate, ich hatte von Anfang an überhaupt keine Probleme bei der Einnahme der SD Tabletten. Aber wie gesagt ist es halt wichtig, dass sie die eine halbe Stunde vorm Frühstück nimmt, sonst wirken sie nicht richtig. Aber das ist alles nur Gewohnheitssache.
    Viele nehmen die Tabletten, gehen sich zuerst duschen und frühstücken dann.

  • Hallo,


    also erstmal ist ja gut, das es rausgefunden wurde.


    Klar haben Gewichtsprobleme damit zu tun, Gewichtszunahme, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Haarausfall sind eines der ersten Anzeichen, die die Leute meist bemerken.


    Zitat

    sie hat aber nur Jodtabletten bekommen, sie hätte Jodmangel.


    Da krieg ich die Krise, Deutschland ist schon lange kein Jodmangebiet mehr, es ist überall Jod zugesetzt...
    Zuviel Jod zusätzlich heizt die Autoimmunerkrankung nur an und beschleunigt deren Ausbruch.


    Und nein, Hashimoto pendelt sich nicht ein, die Zellen der Schilddrüse werden vom eigenen Immunsystem unwiderbringlich zerstört.


    Zitat

    Du meinst also, daß eine Woche ausreicht, um festzustellen, wie man es verträgt?


    Das ist so unterschiedlich wie Tag und Nacht.
    Vetragen ist eine Sache... wenn du einen der Inhaltsstoffe nicht verträgst, merkste das schnell... aber die richtige Dosierung zu finden, dauert meist.
    Bei manchen über 1 Jahr.


    Wichtig ist, die Dosis in der Einstellungsphase langsam zu steigern.
    Man fängt eigentlich mit z.b. 25 µg an und steigert nach 2 Wochen um weitere 12,5 µg. Eine Blutabnahme zur Kontrolle ist erst nach 6 Wochen sinnvoll... dafür sollte die Dosis aber auch für 6 Wochen gehalten werden.


    Viele Menschen mit Hashimoto nehmen ihre Tabletten und merken nix von der Erkrankung und haben keine Probleme.
    Andere brauchen sehr sehr lange, um die richtige Dosierung zu finden und ihr Befinden schwankt sehr.
    Einige, so wie ich, haben trotz Tabletten Probleme.


    Mit der Einnahme zu selben Tageszeit ist richtig, empfohlen wird auch 1/2 Std. vor dem Frühstück.
    Manche vertragen das aber nicht so gut, dann kann man die Tabletten auch nach dem Essen nehmen.
    Wichtig ist nur, das dann IMMER so zu machen, weil es darauf ankommt, das immer die gleiche Wirkstoffmenge ins Blut gelangt.
    Meine liegen z.b. am Bett, sobald ich aufstehe, nehme ich sie und mache mich dann fertig.


    Das schlimme an der Sache ist, das die meisten Ärzte sich mit dieser Erkrankung nicht auskennen (warum auch immer, es ist erschreckend) und sich meist nur nach den "Norm"werten richten.


    Ich kann dir nur ein Selbsthilfeforum ans Herz legen, dort bekommst du alle Infos die du brauchst, mir hat es jedenfalls sehr geholfen:
    http://www.ht-mb.de/forum/forum.php
    Für dich sind dann die Postings unter Hashimoto T. interessant, lies dich da mal durch und Fragen kannst du auch stellen.
    Manchmal dauern Antworten länger... die Leute dort haben ja selbst mit Problemen zu kämpfen.
    Aber über die Suche findest du eigentlich alles mögliche... es sind schon sooooooooooo viele Fragen behandelt worden.
    Bitte auch Hashimoto - Info für neue Mitglieder lesen.
    Es gibt dort auch eine Ärztelist (Suche "Bens Liste"), wo Betroffene Ärzte empfehlen, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben.

  • Liebe Nici,


    bei Kindern mit ADHS-Symptomatik frage ich immer nach, ob die Schilddrüse bereits untersucht wurde.
    Antwort: Nein, warum auch, alles andere ist untersucht worden.


    Darf ich Deine ausführliche Antwort sinngemäß bei V.a. H.T übernehmen?


    LG Angelika

  • Boah, da hab ich ja richtig was zu lernen.... :question


    Wobei die Erstinformation tatsächlich gleich die erste Frage aufgeworfen hat - ich bin voll unsicher, ob ich die Medikation tatsächlich vor diesem Camp anfangen soll, oder nicht lieber noch die 4 Wochen abwarte :cconfused


    "Von daher ist die Ersteinstellungszeit keine Zeit für extreme sportliche Leistungen oder große Diäten."


    Genau das steht ja aber in den 3 Wochen an!

  • Zitat

    Darf ich Deine ausführliche Antwort sinngemäß bei V.a. H.T übernehmen?


    Ja klar.


    Es wird total unterschätzt, welche Auswirkungen eine SD Erkrankung haben kann.
    Z.b. können durch eine Unterfunktion Depressionen ausgelöst werden, bei Kindern sind Verhaltensstörungen/Auffälligkeiten nicht selten.


    Beate, also ich persönlich würde mit der Einstellung noch warten, denn der Bedarf bei starker sportlicher Tätigkeit z.b. ist höher...
    Am besten ist, man stellt die Medikation ein, wenn die Lebensumstände so sind wie immer und nicht grad in einer Extremsituation.

  • Ich selbst bin Hashimoto Patient und fühle mich null richtig eingestellt aber auch nicht ernst genommen.


    Habe oft wirkliche Migränekopfschmerzen? Kommt das auch davon??


    Bei welchem Arzt seid ihr gewesen? Es gibt doch sicher auch Spezialisten hierfür.

  • Hallo Biene,


    Migräne kann ja viele Ursachen haben, aber viele Hashimoto Patienten berichten davon.
    Wenn du dich aber allgemein nicht richtig eingestellt fühlst, solltest du das mal in Angriff nehmen.


    Ärzte... tja.
    Spezialisten dafür sind eigentlich Endokrinologen oder halt Internisten mit der Fachrichtung Endokrinologie.
    Aber mit der Zeit muss man mit Erschrecken feststellen, das die allerwenigsten Ärzte sich wirklich damit auskennen und wenn die Einstellung nach festen Parametern und Laborwerten nicht funktioniert, sind sie meist überfordert.
    Wenn du in dem von mir genannten Forum länger liest, bestätigt sich das auf erschreckende Weise.


    Hashimoto ist ja eine Autoimmunerkrankung, bei der es oft nicht reicht, einfach das fehlende Hormon zu ersetzen. Das das Immunsystem verrückt spielt, hat Auswirkungen auf den ganzen Körper. Z.b. liegt oftmals ein Mangel verschiedenster Vitamine/Mineralstoffe vor und/oder die Hormone spielen verrückt.


    Manche haben unglaubliche Arztodysseen hinter sich, bevor ihre Krankheit überhaupt erkannt wurde.


    Wenn man im Forum angemeldet ist, findet man auch eine Liste mit Ärzten nach PLZ geordnet, die von den Foris als geeignet bewertet wurden.