3 Wochen Nord-Chile - Reisebericht

  • Jetzt sind wir leider schon fast seit einer Woche wieder zurück aus Chile und es wird Zeit für den ausführlichen Reisebericht mit mehr Bildern.


    Kurz vorab nochmal unser Reiseverlauf. Schwerpunkt war Chile's Großer Norden mit der Atacama-Wüste, dazu dann noch die Städte Santiago de Chile, Iquique, Valparaiso und Viña del Mar.

    Damit hatten wir auch einen guten Mix aus Natur & Kultur.


    02.03. Flug mit KLM von DUS via AMS und Buenos Aires nach Santiago de Chile :-)

    03.03. Ankunft in Santiago de Chile :-); Ü: Happy House Hostel

    04.03. Santiago de Chile

    05.03. Flug mit LATAM nach Arica; Ü: Arica Surf House

    06.03. Busfahrt nach Putre; Ü: Hotel Las Vicuñas

    07.03. Tagestour Lago Chungara, Parque Nacional Lauca

    08.03. Tagestour Solar de Surire

    09.03. Putre: Lamas, Alpacas und ein Geocache

    10.03. Busfahrt zurück nach Arica; Ü: Arica Surf House

    11.03. Busfahrt nach Iquique; Ü: Hotel Bamboo

    12.03. Iquique

    13.03. Tagestour Salpeterstädte Humberstone und Santa Laura

    14.03. Busfahrt nach San Pedro de Atacama; Ü: Rent a House San Pedro

    15.03. San Pedro de Atacama und Valle de la Luna

    16.03. Halbtagestour Rainbow Valley, Petroglyphen

    17.03. Tagestour Piedras Rojas, Lagunas Altiplanicos und Salar de Atacama

    18.03. Tagestour Tatio-Geysire

    19.03. Busfahrt nach Calama und Flug nach Santiago de Chile; Ü: Happy House Hostel

    20.03. Busfahrt nach Valparaiso; Ü: Hotel Brighton

    21.03. Valparaiso / Viña del Mar

    22.03. Busfahrt nach Santiago de Chile; Ü: Happy House Hostel

    23.03. Santiago de Chile

    24.03. Rückflug :-(



    Los geht's mit dem Start- und Endpunkt der Reise, der Hauptstadt Santiago de Chile, die uns sehr gut gefallen hat!

    Das Zentrum ist recht kompakt, man kann also gut zu Fuß auf Erkundungstour gehen, ansonsten gibt es zahllose Stadtbusse und eine Metro.

    Mit Letzterer schafften wir es sogar zu fahren - haha, war nicht ganz einfach mit rudimentären Spanischkenntnisse, aber es hat geklappt.

    Man muss erst eine Plastikkarte erwerben und diese dann entsprechend aufladen lassen.

    Die Bahnen fahren gefühlt eine nach der anderen und sind sehr modern, eine sehr gute Option also, wenn man doch mal etwas weitere Strecken zurücklegen muss, z.B. zu einem außerhalb gelegenen Bus Terminal.

    Zum Flughafen gibt es leider (noch) keine Metro, aber vielleicht kommt das ja noch, es wird am Flughafen gerade sehr viel gebaut.


    Hier ein paar Bilder aus Santiago - das "volle Programm" gibt es hier:


    Santiago de Chile


    Chile - Reisebericht















  • Von Santaigo flogen wir am übernächsten Tag mit LATAM nach Arica und damit in Chiles Großen Norden und in die Atacama-Wüste, dem Hauptanliegen dieser Reise.


    Im Küstenort Arica waren wir quasi zweimal nur sehr kurz, also lediglich mehr oder weniger auf der Durchreise.

    Wir sind zwar etwas durch den Ort gebummelt, aber um wirklich ein Gespür für den Ort zu bekommen war es irgendwie zu kurz. Ich hatte mir Arica irgendwie auch kleiner und schöner vorgestellt, da es ja auch als Surf Spot gilt. Aber die strände sind eher außerhalb und den Hafen kann man nicht betreten, jedenfalls haben wir keinen zugang gesehen und konnten somit in der Kürze der Zeit auch leider nicht ans Meer gehen, was schade war.


    Aber am nächsten frühen Morgen ging's ja dann auch schon weiter zum ersten großen Ziel: Hinauf auf 3.500 m Höhe ins kleine Bergdorf Putre nahe der bolivianischen Grenze.

    Die knapp dreistündige Busfahrt war sehr schön und die Luft dort oben schon ganz schön dünn, d.h. man kam schon bei leichtesten Tätigkeiten gut ins Schnaufen.

    Aber diese angenehme Abgeschiedenheit und Ruhe und der kleine Ort mit seinen freundlichen Menschen haben uns wirklich sehr gefallen. Hier kann man es aushalten, auch länger.


    Von hier aus buchten wir bei einem lokalen Touranbieter 2 Tagestouren in die Berge zum Lago Chungará und zum Salar de Surire.


    Ja, und das sind wirklich mal einzigartige Andenberglandschaften in einer so wundervollen Einsamkeit und Abgeschiedenheit, der Himmel stets so azurblau und klar, die Bergpanoramen mit den schneebedeckten 6.000er-Berggipfeln, die sich in Bergseen spiegeln, die zahlreichen Vicuñas, Lamas, Alpacas, Flamingos, ... - ohne Worte!

    Für mich eine der Top-Landschaften überhaupt.


    Hier geht's zu den Bildern --> Chiles Großer Noden


    Blick aus dem Busfenster auf Putre:




    Tierischer Besuch im Hotel Las Vicuiñas:






    Lago Chungará:








  • Eine weitere Tagestour unternahmen wir zum über 100 km entfernten Salzsee Salar de Surire - der ist nun wirklich abgelegen, mitten in den Anden, keum eine Menschenseele weit und breit - wunderbar!


    Allerding wird am See Lithium abgebaut, was künftig eine Gefahr für dieses Naturparadies bedeuten könnte, den Lithium ist auf dem Weltmarkt sehr begehrt, z.B. Stichwort Elektroautos.

    Nun denn, hoffen wir das Beste für diese einzigartige Naturlandschaft, die für mich wirklich zu den Top-Landschaften überhaupt zählt.


    Wir hatten die Tour übrigens beim seleben Touranbieter wie zuvor gebucht und wieder hatten wir das Glück, dass wir die einzigen waren, eine weitere Privat-Tour also. Diesmal im 4x4 Geländewagen, denn zum Salar de Surire sind die straßen nicht mehr asphaltiert und wir bekamen auf der Fahrt auch einiges an Gelände-Gerappel geboten inklusive Wasserdurchfahrten.


    Die einsame Fahrt über den unendlich weiten Altiplano war jedenfalls schon wunderschön - und dann erst der See und die ihn umgebende Berglandschaft, die vielen Vicunas, Flamingos, die heissen Quellen (ich hab auch kurz drin gebadet - es war zu herrlich in dieser Einsamkeit vor solch einem Panorama.

    Einen Kondor sahen wir auch am Himmel kreisen und ein Vicuna, das Flamingos jagte ... was für eine herrliche Natur!


    Hier geht es zum Bericht mit Bildern: Salar de Surire













  • Wunderschön Silke, da kommen die Erinnerungen. :thump:


    Ich lese gerade in der Auflistung, dass Ihr im Arica Surf Hotel übernachtet habt. Das hatten wir auch ursprünglich gebucht, aber es wurde uns wieder gestrichen mit dem Vermerk, dass es geschlossen ist. Konntet ihr feststellen, dass da Umbauten oder Renovierungen statt gefunden haben?


    Ich werde mir gleich mal auf eurer Seite die Berichte durchlasen.


    VIele Grüße
    Petra

  • Davon wusste ich nichts. Das kann schon sein, dass sie renoviert haben - wenn ich so überlege, sah eigentlich alles recht neu aus.

    Das Beste aber war:

    Zum Frühstück gibt es dort einen hervorragenden Kaffee, was ja sonst im Lande eher eine Seltenheit ist.

    Dafür kommen sogar Einhimische vor der Arbeit vorbei, das will was heissen.

  • Aus den blauen Himmeln der Andenhöhen ging es als nächstes hinab ins neblige Küstentiefland, nach Iquique.


    Das volle Kontrastprogramm in der Tat, aber die Stadt hat doch einiges Sehenswertes, so zum Beispiel eine riesige Küstendüne mitten in der Stadt, eine schöne Fußgängerzone mit einst prächtigen, bunten Holzvillen aus der Zeit des Salpeterbooms, eine neu gestaltete, lange Strandpromenade und weite Sandstrände.


    Man kann von Iquique aus auch schöne Ausflüge in die Atacama-Wüste unternehmen, z.B. winzige Oasendörfer besuchen und last but noch least: Die ehemaligen Salpeterstätten Humberstone und Santa Lucia besichtigen, zwei Lost Places der Spitzenklasse (diese folgen später).


    Nun geht's erstmal nach Iquique - mehr Infos & Bilder dazu gibt es hier: Iquique



    Hier eine kleine Auswahl:



    Sanddüne von Iquique (aus dem Busfenster):




    Theater:




    Fußgängerzone:




    Schöne, alte Holzvillen:




    Seelöwen:





    Gute Laune:


  • Für mich als Fan von Lost Places durfte ein Besuch der Geisterstädte Humberstone und Santa Lucia natürlich nicht fehlen und war sogar ein kleiner Höhepunkt.

    Wo bekommt man sonst schon mal so ein riesiges, verlassenes Areal mit einer Kombination aus Industriebrache & Geisterstadt mitten in der Wüste zu sehen, das teils erhalten, teils im weiteren Verfall befindlich ist?!


    Ich fand's jedenfalls einfach nur mega!


    Hier gibt es mehr Infos und Bilder dazu: Lost Places Humberstone & Santa Lucia



    Hier ein paar Ausschnitte aus dem Bilder-Sammelsurium:














  • Tolle Bilder von den beiden Geisterstädten, habe gerade auch mal auf Deiner Seite gestöbert. Schade, dass wir das nicht gemacht haben.


    Als ich davon vorab im Reiseführer gelesen hatte, war mir klar: Daran führt kein Weg vorbei!!!


    Und da Iquique ohnehin auf der Route lag, hat es gepasst.

  • Von Iquique ging es dann wieder in die Anden (juhu!), nach San Pedro de Atacama.


    Um eine direkte Busverbindung von Iquique zu bekommen, mussten wir vom dortigen Busbahnhof um 01:30 Uhr nachts losfahren. Unser Hotel war zwar gar nicht weit davon entfernt, aber um diese Zeit mit Sack und Pack durch die straßen ziehen? - Lieber nicht, wir nahmen ein Taxi.


    Die Fahrt dauerte dann ca. 7 Stunden, viel Schlaf war nicht möglich wegen diverser Störungen, aber wir fühlten uns doch einigermaßen fit, als wir gegen halb 10 in San Pedro ankamen, da wir extra bequeme Sitze gebucht hatten.


    San Pedro de Atacama ist ja quasi DER super-Touri-Ort des Nordens, weil es von dort aus so viele schöne Landschaften zu sehen gibt. Von daher herrscht dort recht viel Trubel, aber wir hatten uns ein paar Gehminuten jenseits der "Hauptstraße" ein nettes, kleines Häuschen ganz für uns allein gemietet - das war schon toll, zumal wir hier für 5 Nächte blieben.


    Der Ort hat uns trotz des Trubels gut gefallen, denn es ist trotzdem alles sehr klein und beschaulich gehalten. Es gibt weder hohe Häuser noch einen großen Supermarkt - will man 5 verschiedene Sachen kaufen (z.B. Bier, Wein, Eier, ein bestimmtes Mineralwasser, Coke zero) kann man davon ausgehen, in 3-4 Läden danach zu schauen. Aber das ist alles sehr nett und letztendlich haben wir alles immer bekommen.


    Hier haben wir einige Touren unternommen inkl. einer abendlichen Star-Tour zum Sternegucken und ich kann nur sagen: Schon klar, warum hier jeder hinkommt ...

    Wieder so traumhafte Berglandschaften wie aus dem Bilderbuch - mehr kann ich gar nicht mehr sagen.

    Man kann nur gehen, stehen, staunen, schweigen. So schön.



    Die erste Seite mit Bildern dazu ist fertig: San Pedro de Atacama / Moon Valley & Rainbow Valley



    Kirche in San Pedro:







    Typisch San Pedro: Hunde überall




    Moon Valley:






    Rainbow Valley:



  • Hallo Silke,

    habt Ihr die Halbtagestour ins Valley mit den Rädern gemacht?


    (Für diese 6km hätte ich mindestens 4h gebraucht, aber Euch trau ich das zu :))

    Nein, jedenfalls nicht mit Fahr-Rädern ... :ttwisted

    Hätte man die Strecke vorher besser gekannt, wäre dies evtl. eine Option gewesen.

    Dann hätte man aber erstmal einen g'scheiten Fahrradverleiher suchen und testen müssen etc.

    Wir mussten aber auch dringend mal ein bisschen ausschlafen und entspannt aufstehen, da war es dann einfacher, "normale" Touren zu buchen.

    Bzw. auch noch buchen zu lassen, hehe:

    Unsere Vermieterin hat das dann übernommen (inkl. Discount) und die Touren waren durchweg sehr gut,

    der Touranbieter hiess Layana.

  • Unsere nächste Tour von San Pedro aus war wieder eine Ganztagestour, auf der es sehr tief in die Abgeschiedenheit und Weiten des Altiplano hinein ging, dazu hinauf in Höhen von über 4.000 m.


    Ziel waren einige "Lagunas Altiplanicas": Piedras Rojas (Salar Talar) und die beiden nebeneinander liegenden L. Miscanti & L. Miniques.


    Oben war es wieder ganz schön frisch, aber die Strahlung zugleich sehr stark - man sieht es auf dem Bild, wo wir beide so vermummelt sind.

    Bei Piedras Rojas wehte auch noch ein eisiger Wind, es war ziemlich ungemütlich - aber so schön.

    Ebenso die anderen beiden Seen.

    Wie bereits gesagt: Gehen, stehen, staunen, schweigen ...

    ... und hoffen, dass diese Landschaften so lange wie möglich erhalten bleiben mögen.


    Ich denke mir immer: Menschen gibt es mehr als genug auf dieser Welt. Was es bald nicht mehr geben wird, ist die (mehr oder weniger ursprüngliche, weitläufige, einsame) Natur.

    Darum möchte ich sie nach Möglichkeit sehen, so lange es nocht geht.


    Hier geht es zu den Laguna Altiplanicas & Salar de Atacama.



    Salar de Atacama:




    Auf dem Altiplano:





    Blick auf Piedras Rojas:








    Laguna Miniques:


  • Und weiter ging’s am nächsten Tag mit einer letzten Tagestour, und zwar zu den El Tatio Geysiren, was bedeutete: Um 4 Uhr morgens war die Nacht zu Ende, Abholung ab 4:30 Uhr in der Früh – genau meine Zeit … :Zunge:


    Grund für diesen frühen Start ist zum einen, dass das Geysirfeld ca. 80 km von San Pedro entfernt und 4.200 m hoch liegt, die Anfahrt dauert also schon ihre Zeit. Zum anderen ist die dortige geothermische Aktivität am höchsten, je kälter es ist – also im kalten Morgengrausen.


    Also ich habe wie gesagt meine 5+2 Kleidungsschichten nicht bereut, es war wirklich saukalt dort. Und viele Menschen waren dort, oh ja. Und gebrodelt und v.a. gedampft hat es, während es allmählich heller wurde (aber noch lang nicht spürbar wärmer) – das war schon sehr beeindruckend auf dieser großen, weiten Fläche, umringt von den hohen Berggipfeln.


    El Tatio ist übrigens das höchst gelegene Geothermalfeld und das drittgrößte weltweit, also schon etwas sehr besonderes.


    Auf der Rückfahrt konnten wir die Hochanden dann nochmal bei Tageslicht genießen, die Hinfahrt war ja stockdunkel gewesen.

    Es gab noch ein paar Stopps – der Beste war die Begegnung mit einem Vicuña und einem Wüstenfuchs. Diese Vicuñas scheinen sehr verspielt zu sein (vgl. Salar de Surire, wo eines die Flamingos im Wasser jagte): Dieses attackierte spielerisch den Fuchs … noch nie gesehen, sowas.


    Ja, und das war dann auch schon unsere letzte Andentour.

    Schade, schade, zu schnell vergeht die Zeit und man möchte gerne immer weiter fahren und weitere Facetten dieses so beeindruckenden Gebirges sehen.

    Aber nichtsdestotrotz sind wir natürlich dankbar und froh über das, was wir sehen durften.


    Zum Schluss der Reise gab es dann noch einen zweitägigen Ausflug nach Valparaiso – zur Abwechslung also mal wieder Stadt & Kultur.


    Aber jetzt erstmal Bericht & Bilder zu Geysire im Nebel / Morgendunst / Dampf etc…









    Vicuña trifft auf Wüstenfuchs:







    Machuca, Kirche:



  • Zum guten Schluss gab's am Ende unserer Reise noch etwas Stadt & Kultur in Santiago und in Valparaiso.


    Da Valparaiso nicht weit von Santiago entfernt ist und wir eh wieder nach S. zurück mussten, fuhren wir lediglich mit leichtem Gepäck für 2 Tage in die Küstenstadt.


    Valparaiso ist bekannt für seine schöne Altstadt mit bunten Häusern, alten Aufzügen und bunter Street Art. Hier hatten wir ein Zimmer in einer tollen, alten Holzvilla direkt auf dem Cerro Alegre und damit mittendrin - perfekt!


    Etwas anstrengend ist die Stadterkundung schon, da es immer wieder Hügel rauf und runter zu gehen gilt. An manchen Stellen hat man Glück, und einer der alten Aufzüge fährt noch. Diese Teile sind echt toll - manchmal zwar ganz schöne Rostlauben, aber ein cooles, altes Transportmittel.

    Dafür wird man aber mit tollen Ausblicken auf Stadt & Meer belohnt, es gibt überall nette Cafés und die bunte Street Art ist auch sehr schön anzusehen.


    Ja, und dann war die Zeit und die Reise auch leider schon zu Ende. - Gemein: Wären wir doch jetzt grad in der Laune gewesen, weiter zu reisen, um den Süden auch noch zu sehen.

    Aber wer weiss, das kommt dann vielleicht ein andermal. ;-)

    Erstmal freuen wir uns über das, was wir auf dieser Reise alles an Schönem und Abwechslungsreichem sehen durften und im Endeffekt ist auch alles bestens gelaufen. Mehr an Zielen hätten wir in 3 Wochen keinesfalls hineinpacken wollen, auch wenn es noch so verlockend erscheint bei dem, was Chile zu bieten hat.

    Fazit: Ein tolles Land - gerne wieder! :-)


    Hier geht's ins bunte Valparaiso.