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Reisebericht: ABC-Inseln Aruba Bonaire Curacao

    • Reisebericht
  • Heike
  • 26. Januar 2008 um 22:54
  • Heike
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    • 26. Januar 2008 um 22:54
    • #1

    Reise auf die ABC-Inseln
    Unsere Reise startet am Mittwoch, den 29. Juni 2005 um 9.00 Uhr.
    Wir fliegen mit KLM von Hamburg nach Amsterdam. Mit dabei sind für jeden von uns eine nicht allzu große Reisetasche und unsere Fotoausrüstung. Ankunft in Amsterdam um 10.10. Bis zur Weiterreise heißt es erst einmal warten, warten warten –
    Um 13.35 Uhr geht es endlich weiter. Die Stunden im Flugzeug ziehen sich unendlich hin….. Der Zeitunterschied zur europäischen Sommerzeit beträgt – 6 Stunden. Um 17.10 Uhr sind wir endlich in Aruba.. Dies bedeutet, wir sind von Amsterdam 9 Stunden 25 Minuten geflogen. Die Einreise ist genehmigungsfrei für 3 Monate. Notwendig für die Einreise sind: für die Aufenthaltsdauer gültiger Reisepass, Rückreisetickets, ausreichende Geldmittel.
    Aruba ist ein selbstständiger Teil des Königreichs der Niederlande und hat den Sonderstatus "Status Aparte". Nur bei der Landesverteidigung und der Außenpolitik müssen sie sich den Niederlanden unterordnen. Die Insel Aruba ist die Südamerika am nächsten gelegene Insel der Kleinen Antillen, d.h. sie liegt in der südlichen Karibik, etwa 20 km von der venezolanischen Halbinsel Paraguana entfernt. Östlich von ihr liegen Curaçao und Bonaire. Alle drei sind auch bekannt als die ABC-Inseln. Tatsächlich wäre der Begriff entsprechend der Lage der einzelnen Insel mit ACB treffender ausgedrückt. Die Insel ist rund 30 km lang und an der weitesten Stelle etwa 9 km breit. Fläche: 193 km² Die Amtssprache Arubas ist Niederländisch. Das kommt mir sehr gelegen, da ich es ein bisschen sprechen und verstehen kann. Außerdem wird noch die Umgangssprache Papiamento gesprochen, die eine Mischung aus Niederländisch, Spanisch und Portugiesisch sowie etwas Englisch und Französisch darstellt. Englisch und Spanisch werden in den Touristenhotels gesprochen oder verstanden. Da das Klima Arubas subtropisch mit wenig Niederschlag ist, (in kurzen Schauern von Oktober bis Dezember) kann man das ganze Jahr gut dorthin reisen. Die Durchschnittstemperaturen betragen ganzjährig rund 28°C. Bei Tag und Nacht oder Sommer und Winter gibt es nicht viel Temperaturunterschiede (ca. 4 Grad). Während der Sommermonate verschafft der ständig wehende Passatwind angenehme Abkühlung. Die Wassertemperaturen schwanken üblicherweise zwischen 25 und 27°C.
    Unsere Unterkunft habe ich per Internet von Deutschland vorreserviert (siehe Hoteltipps) – in der Nähe des Flughafens, das „Vistalmar“. Ein Auto ist mit dabei. Unterkunft und Auto sollen für die ersten beiden Nächte 177 Dollar und für 6 weitere Nächte 702 plus Steuern 52,74Dollar, also insgesamt 931,74 Dollar kosten. Mit der Inhaberin ist vereinbart, dass wir sie anrufen, sofern wir am Flughafen angekommen sind, und sie uns dann abholt. Da ergibt sich die erste Schwierigkeit – wir haben ja noch gar kein Geld! Also erst einmal Geld wechseln. Die Währung auf Aruba heißt Aruba-Florin (Afl.)
    1 Aruba-Florin = 100 Cent. 1 US-Dollar sind ca. 1.83 Afl, 1 Euro ca. 2.54 Afl.(Angaben aus Januar 2008).
    Wir erreichen die Besitzerin, Katy Yarzagary, schließlich telefonisch und es dauert nur eine sehr kurze Zeit, und sie kommt mit unserem Mietauto angefahren. Es ist eine ältere Dame und schon ein bisschen originell. Bis zu unserer Unterkunft ist es nicht weit. Sie besitzt zwei Häuser mit verschiedenen Wohnungen. Unsere Wohnung liegt im 1. Stock und hat einen Wohn-Küchenbereich, in dem eine Schlafcouch für Okke steht, ein Schlafzimmer und ein Badezimmer. Im Wohnbereich ist an der Decke ein Ventilator, im Schlafzimmer eine Klimaanlage. Davor ein Balkon, auf dem man sitzen kann. Zum Meer muss man nur die Straße überqueren. Karibischer Traumstrand – den sucht man hier umsonst. Dafür gibt es eine sehr schönes Badeplateau und später stellen wir fest, dass wir eigentlich an dieser Stelle die Karibik für uns alleine haben. Das Wasser ist herrlich warm! Wir sind ganz zufrieden mit der Wohnung, die wir nun eine Woche lang bewohnen werden. Umfangreiche Infos und Bilder findet ihr unter http://www.arubavistalmar.com
    Die Straße ist eine Sackgasse und endet an der Landebahn des Flughafens. Und bei dem Gelände steht tatsächlich ein ausrangiertes Flugzeug der schon lange nicht mehr existierenden Air Aruba.
    Auf der anderen Seite der Landebahn ist die Surfside Beach – ein herrlicher Ort um die einfliegenden Flugzeuge zu fotografieren. Direkt neben der Landebahn ist der Strand fest und mit dem Auto befahrtbar – und da haben wir so etliche Stunden verbracht.
    Aruba hat auf der Venezuela zugekehrten Seite tatsächlich wunderschöne Sandstrände mit einem herrlich feinen weißen Sand.
    Aber – wen verwundert es – genau dort, wo die schönsten Strände sind, sind natürlich auch die Hotelbauten – geordnet nach Preisen.Und mit den Preisen einher geht auch die Qualität der Hotels. So gibt es einen „Lowrise Hotels“ Bereich und einen „Highrise Hotels“
    Bereich. Und an den Stränden tobt das Leben. Bananaboots, Motorsurfing und das komplette Wassersportprogramm findet sich dort.
    Fotos von Okke Behm:
    Foto 1- am Strand beim Flugzeugfotografieren beim Sonnenuntergang
    2-3 die besagten Strände, Foto 4 - am Ende des Tourismus


    Fortsetzung folgt:

    Bilder

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    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

    Einmal editiert, zuletzt von Petra (17. Februar 2011 um 21:36)

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    • 27. Januar 2008 um 12:45
    • #2

    Der im Westen liegende Küstenstreifen hinter der Palm Beach, an der die Hotelanlagen stehen, ist karg und steinig. Nur das Meer strahlt einen in dem typischen Karibikblau an. Dort liegen verschiedene Wracks, bei denen man tauchen kann, mal mehr und mal weniger sichtbar.

    Erst die letzten Strände im Westen sind wieder wirklich schön. Sie sind kleiner als Palm-Beach und die Villen gehen direkt bis an den Strand. Dort kann man herrlich schwimmen und schnorcheln.

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    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

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    • 27. Januar 2008 um 13:12
    • #3

    Der Nordwesten ist sehr karg. Palmen – keine Spur. Stattdessen liegt vor uns eine faszinierende Kakteenlandschaft. Und mittendrin ein Leuchtturm, der mit den Kakteen um die Wette in den Himmel zu streben scheint: California Light House. Der Leuchtturm ist nicht mehr in Betrieb und soll seinen Namen von einem vor der Küste gesunkenen Schiff gleichen Namens haben.

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    • 27. Januar 2008 um 13:28
    • #4

    Der Leuchtturm steht auf dem Plateau Hudishibana (alter indianischer Name). Von da aus hat man einen fantastischen Blick auf die Küste.

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    • 27. Januar 2008 um 14:54
    • #5

    Die Hauptstadt von Aruba ist Oranjestad und liegt mittig auf der Südseite Arubas. Der Flughafen ist ebenfalls dort. „Oranjestad“ ist unverkennbar ein holländischer Name. Die Häuser sind in einer für die Karibik typischen Form farbenprächtig. Und dies gemischt mit noch erkennbarer holländischer Bauweise. Einige Häuser erinnern allerdings schon an Disneyland….. Und man merkt, dass die amerikanischen Kreuzfahrer dort anlegen. T-Shirts in S und M waren eigentlich nicht zu bekommen, dafür jede Menge XXXXL…..
    Fort Zoutman ist das älteste Gebäude der Insel. Hier findet jede Woche dienstags das "Bonbini Festival" statt; ein Markt mit einheimischen kulinarischen Spezialitäten, Kunsthandwerk, Folkloretänzen und anderen Darbietungen. Interessant sollen das Archäologische sowie das Historische Museum sein, die sich im Fort Zoutman befinden und gute Sammlungen aus Arubas Vergangenheit aufweisen sollen. Wir haben sie uns nicht angesehen – ich weiß aber nicht mehr warum nicht… Vielleicht war der Eintritt zu teuer?

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    • 27. Januar 2008 um 15:02
    • #6

    Es gibt einen riesigen Yachthafen. Und an dessen Rand haben wir diese Urgetümer gesehen:

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    • 27. Januar 2008 um 16:12
    • #7

    Fährt man von Oranjestad Richtung Südosten, also in die entgegen gesetzte Richtung zum Leuchtturm, erlebt man eine ganz andere Insellandschaft. Zunächst kommt man in das Industriegebiet von Aruba. Karibikgefühle entfallen da komplett. Es ist dort genauso hässlich wie überall auf der Welt in solchen Gegenden. Dann wird die Küste felsig und ist gesäumt von keinen Häusern. Das Blau des Wassers besticht dort auch. Vorgelagerte Riffs bilden ein kleines Badebecken mit eher flachem Wasser.- leider habe ich von Okke keine Bilder von diesem Abschnitt gefunden.
    Ein Stück weiter kommt man durch San Nicloas. Auch in dieser Gegend gibt es viel Industrie und auch eine hässliche Ölraffinerie. Und am Ende dieser Seite finden sich dann wieder Strände, nämlich Coco Beach und Baby Beach, von denen teilweise leider auch die Ölraffinerie zu sehen ist.
    Foto 1 und 2 sind ein gutes Beispiel für Sein und Schein - Foto 1 ist wie im Katalog, Foto 2 entblättert die Wirklichkeit
    Foto 3 ist Baby Beach

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    • 27. Januar 2008 um 16:35
    • #8

    Fährt man die kleine Straße am Baby Beach vorbei, kommt man zu einem Geheimtipp. Eine ganz bekannte Sehenswürdigkeit auf Aruba ist die große Natural Bridge. Aber dass es davon auch noch eine kleine gibt, nämlich in der Nähe der Baby Beach, ist den meisten Touristen nicht bekannt. Man darf nicht der Hauptstraße folgen, die einen auf die andere Inselseite führt, sondern muss quasi bis zur äußersten Spitze die kleine Straße weiterfahren. Diese endet an einem Parkplatz und man ist auf einem kleinen Plateau. Links schaut man auf die weitere Küste. Und geradeauszu kommt man, sofern man bis zur Abbruchkante geht, zur der kleinen Natural Bridge. Hier finden sich kaum Touristen und man kann zu ihr herunterkraxeln.

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    • 27. Januar 2008 um 17:25
    • #9

    Weiter geht es zurück Richtung Baby Beach und dann Richtung Nord-osten. Dort findet es sich ein weiterer einsamer Strand. Die welchen krachen hier ganz schön an Land. Aber es gibt eine kleine Bucht in der man geschützt im Türkisblauen Wasser schwimmen Kann. Und wieder haben wir die Karibik ganz für uns alleine. Hier finden sich übrigens lauter Hinweisschilder, dass Schildkröten dort ihre Eier ablegen - aber wir haben leider keine gesehen. - Ich konnte auch zu diesem Abschnitt bei Okke keine Bilder finden....
    Diese Seite Arubas ist ganz anders als die Seite, auf der Oranjestad liegt. Karg und windig – sind die Niederländischen Antillen nicht die Inseln unter dem Wind? Unwirtlich erscheint dieses Seite, und die Besonderheiten der Natur stechen hervor. Wohnen tut hier eigentlich wohl keiner mehr. Ein solch einsamer Platz ist auch die DOS PLAYA. Ich kann mir nicht vorstellen dort ins Wasser zu gehen, aber für Surfer ist das vielleicht ein guter Ort. Schön ist die dort vorhandene Dünenlandschaft.

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    • 27. Januar 2008 um 17:45
    • #10

    Von der Dos Playa muss man nun zunächst ins Landesinnere, um dann wieder an die Küste zur Natural Bridge, dem Wahrzeichen von Aruba zu kommen. Hier ist mächtig was los …. Man sieht es auf den Bildern nicht, aber das ist eben die Kunst des Fotografen! Auf der Suche im Internet nach mehr Infos finde ich nun, dass diese Brücke offensichtlich am 2. 9. 2005, also nicht lange, nachdem wird drauf gestanden haben, zusammengebrochen ist:
    http://www.aruba-travelguide.com/sights/natural_bridge.html
    Dies würde natürlich bedeuten, dass vielleicht auch meine Äußerungen über die Unberührtheit der kleinen Brücke hinfällig sind….

    Die große Brücke war eine der größten dieses Typs auf der ganzen Welt. Sie war 7 Meter über dem Meeresspiegel und hatte eine Länge von mehr als 30 Metern. Ich schwöre: Wir haben nichts mit dem Zusammenbruch zu tun! Wir waren am 2.7.2005 dort.

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    • 27. Januar 2008 um 19:53
    • #11

    Heike, danke ein toller Bericht und wunderschöne Fotos! Auf der Brücke waren wir auch, aber das ist schon 15 Jahre her... Schade, dass sie nicht mehr existiert.
    Viele Grüße
    Petra

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    • 27. Januar 2008 um 22:53
    • #12

    Noch habe ich nicht alles von Aruba erwähnt.

    Dieser Baum, mit dem für Aruba geworben wird, ist übrigens ein Divi-Divi.
    Ein Stück weiter hinter der nun zusammengebrochenen Natural Bridge liegen die Goldminen vonBushiribana. Dort wurde inoch m vergangenen Jahrhundert nach Gold geschürft. 1913 schloss man die Minen. Die Ruinen bei Bushiribana dienten eine Zeitlang auch als Piratenquartier.
    Der Name Aruba leitet sich übrigens vom spanischen Oro Ruba (Rotes Gold) her und geht auf die Legende zurück, dass man hier rotes Gold finden könne. Rotgold wurde jedoch nie gefunden, wohl aber Gelbgold Heute sind nur noch Überreste zu sehen, seinerzeit waren die Minen jedoch gut für mehr als drei Millionen Pfund Gold. - Foto 1

    Dann gibt es noch die Ayo Rock Formation, eines der großen Mysterien von Aruba. Hierbei handelt es so wohl um den einstigen Wohnsitz der Inselureinwohner, der Arowak-Indianer. Es sieht aus, als hätte eine geheimnisvolle Kraft die Felsen in dieser sonst sandigen Umgebung irgendwann aufeinander gestapelt. Bis heute haben die Wissenschaftler keine Erklärung für dieses Phänomen.Um den Felsen herum ist eine urige Vegetation. Man kann auf den Felsen heraufklettern mit Hilfe zahlreicher Stufen - ziemlich schweißtreibend, aber von oben hat man einen tollen Blick
    Der Rest folgt - mein PC spinnt gerade....

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    • 20. März 2008 um 17:54
    • #13

    So, ich mache hier einfach mal weiter.
    Im Inneren findet sich eine interessante Felsformationen - irgend ein Platz indianischen Ursprungs. Überall riesige Kakteen und ein toller Blick über die Insel. Ich finde gerade den Namen nicht, aber es könnte Ayo gewesen sein.

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    Einmal editiert, zuletzt von kaiser14658 (1. Mai 2008 um 23:53)

  • ElCattivo
    Junger Hüpfer
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    http://www.teresniak.de
    • 6. April 2008 um 22:02
    • #14
    Zitat von kaiser14658


    Über Ostern habe ich mir vorgenommen den Reisebericht endlich zu ende zu bringen und auch Teil 2 und 2, nämlich über Curacao und Bonaire zu erstellen - wofür ich die Fotos von meinem Sohn brauche


    Hallo Heike,
    in knapp drei Wochen geht's für uns auf nach Venezuela, Aruba und Curacao.
    Ich hoffe doch, du meintest nicht Ostern 2009? ;D
    Nur Spaß ... ;)
    Jens

    Reisebilder aus Venezuela, Vietnam, Lappland, Zypern, London, Mallorca und anderswo: http://www.teresniak.de

  • Heike
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    • 7. April 2008 um 16:02
    • #15

    Hier noch zwei Bilder von dem vorfgenannten Platz.
    Und das letzte ist übrigens ein DIVIDIVI

    Bilder

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    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

    Einmal editiert, zuletzt von kaiser14658 (1. Mai 2008 um 23:51)

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    • 20. April 2008 um 21:10
    • #16

    Ja, da denkt Ihr bestimmt, da fehlt doch was - wo ist der 2. Teil? Aber ich halte mich mal strikt an das ABC und außerdem gibt es ja jemand, der demnächst auf das C fährt und das B auslässt. Also fahre ich jetzt erst einmal mit dem 3. Teil unserer Reise fort und hole dann den 2. Teil nach. Alle Fotos stammen von meinem Sohn, der mir freundlicherweise erlaubt hat die Fotos für diesen Bericht zu verwenden, da ich damals noch nicht digital fotografiert habe.
    Wir kamen auf die ABC - Inseln wegen eines Berichts im Hamburger Abendblatt über das C der Inseln, und zwar die Hauptstadt Willemstad. Wir lieben Holland. Und ich liebe die Wärme und Palmen. Holland mit Palmen - genau so erschien dieser Artikel. Das war eine verlockende Kombination. Okke schaute mal zum Spaß, was dahin die Flüge kosten und schon war es passiert - wir hatten drei. Die Reise begann in Aruba, führte uns nach Bonaire und endete in bzw. auf Curacao. Wir hatten dort ein Appartment in der Nähe des Nationalparks - ich suche noch nach der genauen Ortsbezeichnung und Adresse. Das Haus war toll - lag direkt am Wasser, Aber davon später mehr. Ich beginne als ersten Eindruck mit den Bildern von Willemstad

    Bilder

    • Kopie von speicherkarte 4 curacao 467.jpg
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    • 20. April 2008 um 21:28
    • #17

    Genaugenommen ist Willemstad auch die einzige Stadt auf Curacao. Der Rest ist einfach eine Ansammlung von Häusern an einer Stelle.Willemstad entstand um den natürlichen Hafen Schottegat. Der hatte dann auch die Holländer angezogen und sie wählten ihn zu ihrem Hafen in der Karibik. 1499 wurde die Insel von den Spaniern entdeckt. 1634 wurde sie von den Niederländern erobert. Den Eingang zum Hafen, die Sint Annabay, schützen die Holländer durch ein Fort jeweils rechts und links: Fort Amsterdam und Riffort. Die traurige Geschichte ist, dass Willemstad bzw. das Fort lange Zeit als Anlaufstation der niederländischen Sklavenschiffe diente.
    Willemstad ist eine bunte Stadt. Und es kommt zu einer eigenartigen Mischung aus holländischen Baustilen und karibischem Flair, wie wir ihn auch auf Kuba gefunden haben. Schaut einfach mal die Bilder an

    Bilder

    • Kopie von speicherkarte 4 curacao 001.jpg
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    • 20. April 2008 um 21:33
    • #18

    Die Bevölkerung auf Curacao ist überwiegend dunkelhäutig. Ein schöner Kontrast zu den farbigen Häusern. Läuft man ein bisschen einfach durch die Straßen, weg vom direkten Zentrum, finden sich weiterhin die bunten Häuser, aber man kann auch erkennen, das ein großer Sanierungsbedarf besteht. Vieles ist renoviert, aber auch vieles zerfallen. Und manch eine Straße, die als besonders noch in unserem Reiseführer hervorgehoben wurde, findet sich gar nicht mehr

    Bilder

    • Kopie von speicherkarte 4 curacao 509.jpg
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    • 20. April 2008 um 21:52
    • #19

    Hier ein solches Beispiel - aber wir waren ja schon 2005 da und heute kann das Bild wieder anders aussehen. Und die bereits renovierten Teile überzeugten durch ihre Farbenpracht.

    Bilder

    • Kopie von speicherkarte 4 curacao 576.jpg
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    • 20. April 2008 um 22:12
    • #20

    In Willemstad sollte man sich auf jeden Fall das Museum über die Sklaverei ansehen. Hier kann ich derzeit keine Bilder finden.... vielleicht scanne ich noch welche von meinen ein.
    Etwas ganz besonderes ist auch die Königin Emma Brücke. Sie verbindet die Stadtteile Punda und Otrobanda und ist eine schwimmende Brücke. Immer wenn ein Schiff in die Schottegat einfahren will, wird die Brücke "eingefahren". Die heutige Konstruktion ist 168 Meter lang und ruht auf 15 Brückenkähnen. Sie wird jetzt nur noch von Fußgängern und Fahrradfahrern benutzt. Wenn die Brück geöffnet ist, fahren Fähren von einer zur anderen Seite. Steht man gerade auf der Brücke, wenn der Alarm zur Öffnung gegeben wird, dann bleibt man auch drauf - ich habe das einmal gemacht und fand es echt spannend

    Bilder

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    • Kopie von speicherkarte 4 curacao 629.jpg
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