Reisebericht: Island live im Mai

  • So, heute habe ich erstmals keine Leggings unter der Jeans angehabt: Sonne und mindestens 12°, kein starker Wind.

    In Reykjavik sind alle Straßencafes voller Leute, halbe Völkerwanderungen sind durch das Zentrum unterwegs.

    Am Vormittag hatten wir in Reykjadalur geparkt und wollten eigentlich zum "Steam Valley" laufen.

    Nach einer guten Stunde hatten wir gerade mal 1,5 km von 3,2 geschafft; es ging nur bergauf und auf den teilweise sehr steilen Partien war viel loses Geröll.

    Entgegenkommende Wanderer haben uns gesagt, dass wir zwar jetzt die schlimmste Steigung hinter uns hätten, aber der Rest auch ein Auf- und Ab sei und kein Blick von oben auf den heißen Fluss möglich wäre.

    Wir sind dann umgedreht und waren schon um 14:30h im Hotel, wo unsere Reise vor fast 4 Wochen begonnen hatte.

    Erneut bekamen wir ein Upgrade, eine Suite im kleinen, alten, restaurierten Nebenhaus, Preis heute 65.000 ISK = ca. 520€!

    3 Räume allein für Bad/Dusche, Waschraum, Toilette. Schlafzimmer mit TV (na ja), neben jedem Bett eine eigene Tür zum Wohnzimmer. Blick vom Balkon auf den alten Hafen.

    Schade, dass wir sie morgen schon wieder verlassen müssen.

    Hier mal einige Bilder!

  • In Island ist jetzt Sommer, da ist die Außengastronomie voll. {a

    Der frierende Tourist sucht wahrscheinlich eher den nächsten Hot Pot.

    Ich freue mich jedes Mal wenn du neue Eindrücke lieferst.

    Ein wenig kann ich ja auch zuordnen.

    Am Öxarafoss sind Kiki und Kamera damals abgesoffen.

    Das Zimmer find ich cool, die Isländer haben einen ganz eigenen Stil.

  • So, wir sind inzwischen daheim, Maschine Nr. 3 läuft (obwohl ich unterwegs gewaschen habe) gerade.

    Nach dem Frühstück habe ich gestern spontan eine Puffins-Tour ab dem alten Hafen von Reykjavik unternommen; Wolfgang wollte nochmal "in die Stadt", ich nimmer.

    Die Overalls waren noch kompakter als die bei Husavik, denn es ging mit dem Rennschlauchboot los, max. 12 Personen und näher komme man nicht.

    Die große Kamera habe ich erst gar nicht mitgenommen (kiki, Dein Stichwort absaufen hat schon ausgereicht). Durchgeschüttelt und etwas spritzwassernass konnten wir auf der einen Insel ca. 500, auf der anderen geschätzte 15.000 Vögelchen sehen.

    Die Handybilder geben die Masse wieder, die kleine Nikon hat ein paar brauchbare Fotos gemacht und dass diese bunten Tierchen mit krummen Beinchen im Abstand von ca. 2 Metern neben und über dem Boot geflogen sind, ist halt was fürs Gedächtnis.

    Danach waren wir - Abflug nochmals verschoben auf 1:05 - in der Blue Lagoon; ich war sogar fast 90 Minuten mit im Wasser, sprich der Eintritt hat für mich deutlich weniger als 1€ pro Minute gekostet, ich brauch so einen warmen Tümpel aber nicht mehr.

    (Wie immer: Jedem das Seine ;)

    Wolfgang war doppelt so lange drin und versteht nicht, was ich an den Puffins (er nennt sie Muffins) finde.)

    Zum Abschluss haben wir noch im Lava-Restaurant diniert, dann unsere Bettwäschesäcke und das Auto abgegeben.

    Statt des Direktflugs nach FRA sind wir erst nach München, in Frankfurt haben wir gut erholt 90 Minuten auf das Gepäck gewartet, sind auf dem Heimweg bei einer Bäuerin vorbei, wo ich seit fast 30 Jahren Spargel kaufe und haben uns damit + ihren duftenden Erdbeeren (meine Corona-Nase mag wieder) für die nächsten Tage eingedeckt.

    Entspannter Beginn - entspanntes Ende und dazwischen sooo viele tolle Erlebnisse - großartig!

    :^^


    Alle hellen Flecken sind Puffins

    8999: Ausblick von unserem Tisch

  • Ich hab mich damals in der Blauen Lagune mit Kosmetikartikel eingedeckt. Waren sehr gut.

    Muttern bekam eine Maske, die für Neurodermitis geeignet war. Sie war sehr begeistert von der Wirkung.

    Daß man in FRA so lange auf‘s Gepäck warten muß, hab ich schon von meiner Freundin gehört. Sie hat deswegen auch den Zug verpasst. Es muß wohl chaotisch sein. Ich muß ja leider ab FRA auch in den Zug. Hab ab Landung 2 Std Zeit bis der Zug kommt. Ich richte mich gedanklich schon auf das Schlimmste ein.

  • Superschön! Das ich die blaue Lagune noch einmal ohne Nebelschwaden sehe...

    Ich halte es da eher mit Wolfgang - oder auch nicht - ich will warme Brühe und Papageientaucher.

    Es war toll mit Dir nochmal durch Island zu reisen,. Das ist einfach eine so einmalige Landschaft.

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

    Einmal editiert, zuletzt von Heike (29. Mai 2022 um 21:52)

  • Ein super schöner Bericht aus einem Land, wo ich sicher nicht hinkommen werde. Ihr habt es ja richtig schön gehabt und seid jetzt sicher gut erholt!

    Wie war denn die Außentemperatur als ihr in der Lagune geschwommen seid?

    Viele Grüße
    Petra

  • Ja, Heike hat absolut recht und Wolfgang wollte auch erst nicht mit :)

    Außentemperatur war 16° am Nachmittag und immer noch 9° um 22h.

    Im Eintrittspreis sind eine Gesichts-Maske und ein Getränk dabei, die meisten haben Bier genommen.

  • Aber ich glaube das Bier war alkoholfrei oder zumindest gemindert... Jan hatte es auch

    Und schön, dass Wolfang eines besseren belehrt wurde

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

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