10232018Di
Last updateDo, 20 Sep 2018 1pm

Petra Kaisers Forum

Reisebericht - Der Süden von Maine

Der Süden von Maine - ein Reisebericht

am 11. September 2001 habe ich mit meiner Freundin zusammen Maine besucht. Aufgrund der Gegebenheiten habe ich dieses Urlaub total aus meinem Gedächtnis gestrichen. Daher haben wir im Jahr darauf noch einmal die gleiche Tour unternommen. Danach war meine Freundin so begeistert von Maine, dass sie dorthin gezogen ist. Für mich bedeutet das, ich komme einmal im Jahr nach Maine.

Maine - The Nubbles

Maine, der größte der Neuenglandstaaten (86.156 km²), liegt im Nordosten der USA und grenzt an Kanada. Die Hauptstadt ist Augusta mit ca. 21.800 Einwohnern, die größte Stadt ist Portland mit ca. 61.600 Einwohnern. Maine umfasst große Teile der Rumpfgebirgslandschaft der Appalachen. Er gibt viele Seen. Der reich gegliederten Atlantikküste sind mehr als 1.200 Inseln vorgelagert. Das Klima im Küstenbereich ist relativ mild und ausgeglichen, im Inneren durch starke jahreszeitliche Gegensätze bestimmt.

Wir starteten in Saugerties N.Y. Die Reise mit dem Auto sollte ungefähr 5-6 Stunden dauern, für knapp 235 Meilen. Die Route führte uns durch die Staaten Massachusetts und New Hamshire. Da wir fast überall den Highway benutzten, konnten wir nicht allzu viel sehen. An Boston sind wir auch vorbeigefahren.


Im letzten Jahr übernachteten wir im York Harbor Inn, ein wunderschönes Hotel in York Harbor, in diesem Jahr hatten wir The Lighthouse Inn in York Beach gebucht. Außer uns waren am 1. Tag noch 3 weitere Gäste da. Der Inhaber sagte uns, dass er aufgrund der wenigen Buchungen, kein Zimmerservice hätte und auch kein Frühstücksbuffet wie bei der Buchung angegeben. Macht nichts, ob die Betten nun gemacht werden oder nicht. Wir haben sie eben so gelassen... und zum Frühstück sind wir in ein Lokal gefahren, direkt am Meer...

York in Maine 2011

York liegt ganz im Süden von Maine. York erhielt 1641 die Stadtrechte. Es ist ein Zusammenschluss von 4 Kommunen mit insgesamt 13.000 Einwohnern: York Village mit den wunderschönen alten Häusern, York Harbor mit den vielen Sommerhäusern aus dem späten 17. Jahrhundert, York Beach mit den vielen Restaurants und dem langen Sandstrand und Cape Neddick mit dem ruhigen Strand und den von Bäumen gesäumten Sträßchen. Wunderschöne kleine Dörfer, die noch viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt haben.

York - 2002
York - 2002
York - 2002
York - 2002
York - 2010
York - 2010


Wir hatten Glück mit dem Wetter. Es war unheimlich heiß, bis zu 30° C warm. So konnten wir die Tage genießen.
Um die Bewohner von Maine kursieren allerlei Gerüchte und Kurioses. Im offiziellen Führer von Maine, wird berichtet:

Ein "Mainer" geht in einen Laden und möchte eine Kettensäge kaufen. Es soll eine sein, mit der er 6 Bäume in einer Stunde fällen kann. Er lässt sich beraten. Der Verkäufer empfiehlt ihm sein Top-Model und der "Mainer" ist derartig beeindruckt, dass er dieses kauft. Am nächsten Tag steht er wieder im Laden mit der Kettensäge in der Hand. Dieses Gerät ist defekt! Ich habe nur einen Baum fällen können und das hat den ganzen Tag lang gedauert. Der Verkäufer nimmt das Gerät in die Hand, zieht den Motor an und der "Mainer" ruft ganz erstaunt: Was ist denn das für ein Geräusch?

Unbedingt sollte man auf die felsige Landzunge zum Leuchtturm herausfahren, Cape Neddick genannt. Dort steht der Leuchtturm The Nubble (der Nabel), einer der meist fotografiertesten Leuchttürme von New England.

The Nubble liegt nur wenige Hundert Meter vom Festland entfernt auf einer Insel. Der 12,5 m hohe Turm wurde 1879 erbaut zum Schutz für die Seeleute. Es sind dort viele gefährliche Felsen. Er ist knapp 27 m über Meereshöhe und somit von weither sichtbar. Seit 1987 wird der Leuchtturm automatisch befeuert. Eine malerische Ansicht.

Maine 2011 - Ca...
Maine 2011 - Cape Neddick The Nubble
Maine 2011 - Ca...
Maine 2011 - Cape Neddick The Nubble
Maine 2011 - Ca...
Maine 2011 - Cape Neddick The Nubble


In der Nähe ist das Lighthouse Restaurant. Dort haben wir sehr gut gegessen, mit Blick auf das Meer und den Leuchtturm.

The York River ist in Wirklichkeit ein Meeresarm. 1623 haben Siedler das Land kultiviert, Wälder gerodet, Mühlen und Schiffe gebaut, zwischen 1780 und 1800 hieß York Harbor: "Lower Town".  Erst als Nathaniel Grant Marshall das ehemalige Marshall House Hotel bauen ließ, wurde die Gegend York Harbor genannt.

Maine - Cape Neddick 2011

Leider kann man die erlebten Eindrücke nicht so schildern. Vielleicht schafft ein Foto es, etwas davon wiederzugeben. Eine wunderschöne Landschaft.

Normalerweise fängt um diese Jahreszeit (Anfang Oktober) "The Foliage" an. Durch die hohen Temperaturen verzögerte sich 2002 der "Indian Summer" um ca. 2 Wochen. Nun ja, man kann nicht alles haben. Ich habe diese Herbstfärbung schon einige Male gesehen, da ich ja regelmäßig meine Freundin besuche.


York Village, eine Stadt mit reichlich historischen Hintergrund und 7 gut erhaltenen Gebäuden aus der alten Zeit. Um 1900 wurde "The Old York Historical Society" gegründet, die alten historischen Gebäude wurden Museen. Hier würde man sagen, Old York ist ein großes öffentliches Freilichtmuseum mit vielen Schätzen aus der frühen New England Periode. Kunst, Architektur und Dekoratives werden in verschiedenen Ausstellungen gezeigt. Die Geschichten erzählen von den Menschen von Süd-Maine, wie sie in den früheren Jahren gelebt haben, erzählen von ihrem Leben seit der Besiedlung Anfang 1600 bis zum heutigen Tage.

Maine - York Village 2010


Ursprünglich war York Village eine indianische Siedlung mit dem Namen Agamenticus, aber durch die Pest (1616) wurde sie so gut wie ausgelöscht. Vierzehn Jahre später kamen die ersten Siedler, ein neuer Name wurde gegeben: Gorgeana (nach dem englischen König), später dann umbenannt; die erste erwähnte Stadt  in America, die Stadtrechte wurden 1670 erteilt.

York - 2010
York - 2010
York - 2010
York - 2010
York - 2010
York - 2010


Das alte Gebäude - Jefferd´s Tavern - stammt aus dem Jahre 1754 und war zu seiner Zeit ein "Schenke". Ursprünglich stand es in Wells, nördlich von York. 1939 wurde das Gebäude "zerlegt" und erst 2 Jahre später in York wieder aufgebaut. Heute dient es als "Visitor" Center für die Old York Society.

Die einzige erhaltene Ein-Klassen-Schule - The Old Schoolhouse - wurde 1745 erbaut. Die Schule wurde zu Anfang nur 3-4 Monate benutzt, nämlich die Zeit zwischen Pflanz- und Erntezeit. Nur dann konnten die Kinder zur Schule gehen. Auch dieses Gebäude stand ursprünglich an anderer Stelle und wurde 1935 an ihrem jetzigen Platz wieder aufgebaut. (gegenüber vom Old Burying Ground)

York - 2002
York - 2002
York - 2002
York - 2002
York - 2002
York - 2002

Das Gefängnis von York Village wurde 1719 gebaut. Es ist eines der ältesten britisch-öffentlichen Gebäude. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Gebäude erweitert. Die Zellen wurden vergrößert und es wurde Platz für die Familienangehörigen geschaffen. Auch der Gefängniswärter wohnte mit seiner Familie in diesem Gebäude. Bis 1760 kamen die Gefangenen aus dem gesamten Staat Maine, bis 1840 diente es als Bezirksgefängnis und danach kamen nur noch Gesetzesbrecher aus der Umgebung dahin. Heute ist das alte Gefängnis ein Museum, Zellen und Verliese wurden restauriert. In einem Teil findet man eine Ausstellung und jeden Freitag und Sonnabend finden hier Veranstaltungen statt, nach alter Manier, so erfährt man einiges über das Leben im Gefängnis.

Die 1. Parish Church wurde 1636 erbaut, stand aber an an einer anderen Stelle. Die jetzige Kirche, ein klassisches New England- Gemeinde- und Gebetshaus wurde 1747, zunächst mit dem Eingang zum Parish House, 1882 wurde der Eingang zur Strasse hingelegt.

Dann gibt es noch:
* The Emerson-Wilcox House – 1742-. Das Haus enthält einige Zimmer möbliert aus den Jahren 1750-1850,
* das John Hancock Warehouse – c. 1740– , am York River gelegen,
* The Elizabeth Perkins House - 1730 - und  George Marshall Store – 1869–

Leider hatte ich nicht die Zeit alles zu besichtigen, aber wer weiß, vielleicht bin ich ja noch einmal in der Gegend :)

Maine - Alter Friedhof in York 2002

Auf diesem alten Friedhof findet man faszinierende Grabsteine aus dem 17. Jahrhundert. Auf einer Gedenktafel steht: Nahe dieser Stelle liegen die Überreste der Opfer begraben von einem der schlimmsten Massaker der Kolonialzeit. Bei Tagesanbruch am Candlemas Day (Lichtmeß) im Jahre 1692, an einem Januarmorgen, wurden die Siedler Yorks von Abenaki Indianer überfallen. Häuser wurden abgebrannt und ca. 300 Siedler gefangen genommen. Ca. 40 wurden getötet. Die Restlichen mussten zu Fuß mit nach Kanada gehen - was viele nicht überlebten-, wo sie, die Gefangenen von York, als Sklaven an die Franzosen verkauft wurden.

Auf diesem alten Friedhof soll auch 1774 eine Hexe beerdigt worden sein. Seit diesem Tage "geistert" sie auf dem alten Friedhof herum...
Wer etwas besonderes möchte, kann bei Ghostly Tours an einer Wanderung mit Kerzenlicht, vielen Geistergeschichten, Hexenerzählungen, Geschichten über New Englands Vampire teilnehmen.

Die Tour führt durch das historische York und der Tourguide ist - natürlich - als Geist verkleidet! So war das 2002, ob es diese Tour heute noch gibt, das weiß ich nicht.


Normalerweise wäre mir The Goldenrod (http://www.thegoldenrod.com) überhaupt nicht aufgefallen. Wir hatten sogar Mühe überhaupt dahinzufinden. Meine Freundin hatte den Auftrag, Bonbons zu kaufen, aber nur bei The Goldenrod. Ein weißes Haus direkt an der Hauptstrasse gelegen, wenn man nach York reinfährt, so wurde es uns beschrieben.

Es liegt auch direkt an der Hauptstrasse (1A). Nur sind wir nie über diese Strasse nach York gefahren, sondern immer aus einer anderen Richtung gekommen. Egal, durch Zufall haben wir es doch gesehen und da war ich ganz schön überrascht! Bei The Goldenrod werden die Toffees noch selber hergestellt! Wenn man Glück hat, kann man alles sehen.

The Goldenrod in Maine 2002

In den Kupferkesseln werden Zutaten der aus dem Jahre 1896 von Edward Talpey stammenden Rezepte gekocht. Man sagt die Kochzeit und die Temperatur ist vom Wetter abhängig und das Geheimnis der perfekten Zubereitung ist allein das New England-Wetter richtig zu deuten.

Wenn die richtige Temperatur erreicht wurde, wird die Candy-Masse auf spezielle Kühl-Tische zum Abkühlen gefüllt. Die Masse dickt ein und wenn diese dann die richtige Konsistenz hat, dann wird sie in die Pulling-Machine (siehe Bild) gegeben. Dort wird der Teig gedreht und gezogen, bis er die doppelte Größe erreicht hat. Früher hat man den Teig über eine Befestigung an der Wand per Hand gezogen, was natürlich relativ mühselig war.

Die Candy-Masse wird gerollt und kommt in die "Bonbonmaschine". Es werden "Bonbongerechte" Stücke abgeschnitten in Papier eingewickelt und fertig ist das leckere Bonbon - (The Goldenrod Kisses! ) Millionen Candies werden im Jahr frisch hergestellt. Als Spezialität gelten die Salzwasser-Toffees.

Wir waren 2 x in diesem Laden, da die ersten Toffees schnell aufgegessen waren...

Maine - Kittery Outlets 2008

Ein weiterer Ausflug war für uns ein Muss! Shopping in Kittery. Kittery hat mit Sicherheit mehr zu bieten, als die Outlets, aber wir sind nur zum Einkaufen dahin gefahren. Kittery liegt fast an der Grenze zu New Hampshire, nur wenige Kilometer weiter ist York.

120 Geschäfte auf über einer Meile verteilt, da findet jeder etwas. Bekleidung für Männer, für Frauen, für Kinder, Esswaren, Sportsachen, Sportzubehör, Lederwaren, Haushaltsgegenstände, Schuhe, Uhren Brillen, Telefone - Firmen wie Black & Decker, Samsonite, Dansk, Aigner, Rebock, GAP, OshKosh, nur um einige Beispiele zu nennen.

Wir haben vorher vorsorglich die Läden auf der Broschüre angekreuzt, in die wir unbedingt reinwollten. Da wir unsere Männer nicht dabei hatten, konnten wir nach Herzenslust durch die Läden bummeln (irgendwann hatten wir aber auch genug...).

Outlets kann man hier in Deutschland mit den Verkäufen ab Fabrik vergleichen. Die Preise sind teilweise enorm unter den normalen Verkaufspreisen. Auf manche Artikel habe ich 70% Nachlass bekommen. Na, das hat sich aber wirklich gelohnt. Hauptsächlich habe ich aber Kinderklamotten für meine Enkeltochter Jenni mitgebracht...

(Seit 2010 kaufe ich nun für 4 Enkelkinder ein:-))


Ogunquit, eine kleine Stadt am Atlantischen Ozean hat wunderschöne Strände, Ogunqiut Beach und Foothbridge Beach. Um an den Strand zu kommen, muss eine Brücke überquert werden, denn zwischen Küste und Strand fließt der Ogunquit River. Der Strand ist dreieinhalb Meilen lang und traumhaft weißer Sand...

Das Städtchen selbst bietet alles, was man braucht, viele Geschäfte, Restaurants, Hotels/Motels in jeder Preisklasse, im Sommer kommen regelmäßig Tausende von Urlaubern...

Maine 2004

Einer der schönsten Ecken von Ogunquit ist Perkins Cove, ein kleine Bucht, im Osten gelegen. Hier beginnt oder endet The Marginal Way (ein 1,5 Meilen langer alter Indianerpfad), der entlang der felsigen Küste führt. Perkins Cove war eine kleine Fischergemeinde. Hier wurden die Netze repariert von hier aus starteten die Fischer mit ihren Kuttern zum Fischfang.

Maine 2006

Was mir zuerst an Wells auffiel, waren die vielen Hotels, Restaurants und Antiquitätenhändler, die dicht an dicht nebeneinander standen.
Kilometerlange Sandstrände, hier soll es die besten Schwimm- und Surfmöglichkeiten von Maine geben. Was mir am besten gefiel, war das Marschlandschaft.

Wells hat ein riesiges Naturschutzgebiet. 7 Meilen Naturpfade mit atemberaubenden Landschaften warten auf Besucher.

Maine 2008

Salziges Marschland, Wälder, Felder, Strände beherbergen eine Vielfalt von Tieren. Wer Glück hat, kann Wild, Seehunde, Otter, Nerze, Bisamratten, Füchse, Waschbären und viele, viele Wasservögel beobachten. Mehr als 200 Vogelarten - Reiher, Gänse, Enten und diverse Singvögel, Adler, Falken und viele andere - für Vogelbeobachter ein Paradies. Im Wasser tummeln sich Unmengen von Fischen. Es werden begleitete Touren angeboten, Vorträge gehalten, Workshops veranstaltet. Für Kinder gibt es auch Veranstaltungen.

Die Balance zwischen Natur und Mensch scheint hier ausgewogen und in Ordnung zu sein.

Lighthouse Depot in WellsAngeschaut haben wir uns auch das Lighthouse Depot, ein Laden, der alles rund um den Leuchtturm verkauft. Ich habe noch nirgendwo auf der Welt so viele Leuchttürme gesehen. Es sind Leuchttürme in Miniatur aus allen Ecken der Welt. Aber nicht nur Leuchttürme, auch Tassen, Feuerzeuge, Bücher, Poster, Postkarten, Drucke, T-Shirts, Hüte, Schlipse, aber eins haben alle gemeinsam, irgendwo ist immer ein Bild von einem Leuchtturm drauf. Im Nebengebäude gibt es ein Museum. Allzuviel gibt es dort nicht zusehen, aber wer sich dafür interessiert... Der Eintritt ist frei!

Zum Schluss meines Berichtes noch eine amüsante Geschichte:

Wie ich am Anfang schon erzählte, war unser Hotel nicht sehr belegt. Am ersten Tag waren -ausser uns- noch 2 Paare da. Den nächsten Tag waren wir die einzigen Gäste. Da hatte sich der Hotelbesitzer wohl gedacht, er kann sich einen schönen "freien Tag" nehmen. Er hängte ein Schild an die Tür: No rooms today, sorry we are closed! Wie es der Zufall will, haben wir uns nachmittags ausgesperrt. Es war sehr heiß und wir wollten uns nur kurz erfrischen, bevor wir essen gingen. Ich saß schon auf dem Balkon, der aber nur von außen zugänglich war. Meine Freundin vergaß den Schlüssel mitzunehmen...Tja, das war ein Witz, am Anfang haben wir uns kaputt gelacht und zogen Bilanz: ein vollgetanktes Auto, 2 Schachteln Zigaretten, eine Dose Cola, eine kleine Flasche Wasser, Autoschlüssel, Handy und 40 Cent! Meine Freundin hatte keine Schuhe und unsere Handtaschen mit den Papieren etc. war auch im Zimmer...

Maine 2006

Wir versuchten die Türe und Fenster von außen zu öffnen (so á la 007 mit einer Parkkarte), was uns natürlich nicht gelang. Nach 2 Stunden wurden wir ärgerlich und außerdem hatten wir Hunger. Wir malten uns schon aus, wo und wie wir die Nacht verbringen...

Aber wir sind ja Glückskinder, ein Auto hielt vor dem Hotel, ein Handwerker, der zum Chef wollte. Wir fragten ihn, ob er in der Lage sei, in das Zimmer einzubrechen. Er schaute sich kurz das Fenster an und meinte, dafür braucht er 2 Minuten. Ja, dann solle er doch mal so freundlich sein und uns das Fenster öffnen. Er zögerte offensichtlich, aber schließlich ging er zu seinem Wagen und holte so etwas ähnliches wie einen Spachtel.

In nicht ganz einer Minute hatte er das Fliegengitter ab und ich kroch ins Zimmer. Super wieder dazugelernt!

Maine 2011

Mittlerweile war der junge Mann davon überzeugt, dass wir zu dem Zimmer gehörten und zog von dannen.
Und wir holten unsere Klamotten und fuhren auch zum Essen...

Das war´s aus Maine. Eine sehr schöne Gegend, die mich sicherlich/hoffentlich nicht zum letzten Mal gesehen hat. In diesem Jahr (2011) war ich nun schon das 11. Mal in Maine! (Wobei man das 1 Mal eigentlich nicht zählen darf. ;-)

Auf den Seiten von Traumpfade.de habe ich die schönsten Traumpfade von Maine aufgeführt.

Aktuelle Bilder aus Maine gibt es in meinem Reiseforum:

Live aus Maine 2017
Live aus Maine & New York 2016
Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
Maine im September 2014
Live aus Maine im Juli 2013
Live von der Ostküste der USA 2012
Live aus Maine 2011
Live aus Maine und Prince Edward Island 2010
Live aus Maine 2009

Und hier gibt es zwei Videos:

Spendenaufruf - Rumänien - Weihnachten 2018

Es ist wieder soweit, ich werde Ende November 2018 nach Rumänien reisen. Wie schon in den Jahren zuvor möchte ich viele Geldspenden sammeln, die ich vor Ort zusammen mit Frau Mechtild Gollnick ausgeben möchte. Es gibt immer noch viele Kinder die in größter Armut leben, nicht genug zu essen haben, im Winter frieren, nicht zur Schule gehen können, keine Medikamente haben, nur in unwürdigen Behausungen leben... All diesen Kindern möchte ich gerne helfen und hoffe auf Ihre Hilfe. Bitte spenden Sie!
Hier geht es zum Spendenaufruf - bitte weiterlesen!

Live aus Maine - 2017

Maine 2017

Wieder bin ich ein paar Tage bei meiner Freundin in Maine:
Live aus Maine im Oktober 2017

In Newengland unterwegs

Maine 2015

Wieder war ich ein paar Tage bei meiner Freundin in Maine und später auf Cape Cod:
Live aus Neuengland im September 2015

  • Reiseberichte

  • Rezepte

  • Latest News

Mit dem Wohnmobil ein Jahr durch Amerika

Kanada mit dem Wohnmobil

Mit dem Wohnwagen für ein Jahr in Kanada und USA unterwegs. Diesen Traum erfüllen sich meine Schwester Andrea und ihr Mann Werner. Sie schreiben von unterwegs einen Blog. Die wichtigsten Stationen fasse ich in meinem Forum zusammen:

Mit dem Wohnmobil ein Jahr durch Amerika

Live aus Maine & New York 2016

Trump Buildingt

In Maine & New York unterwegs. Ein Live - Reisebericht in meinem Forum: Live aus Maine & New York 2016

Hilfe für Kinder »

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok